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#nicht immer brav aber...immer wOw


Badezimmer. Einst und Heute

Das Baden gehörte bereits zu Römerzeiten zu den Lieblingsbeschäftigungen der Menschen. Selbst die Unterschichten liebten den Besuch der Bäder, um ihren überfüllten und muffigen Wohnstätten zu entkommen. Auch heute wird das Badezimmer wieder immer mehr zum Ort, an dem man und frau länger verweilen möchte - eine Oase der Entspannung!

Auch diese kleine Badenixe hat Spass im Wasser :o)

Bäder waren speziell zur Römerzeit wichtige Orte für gesellschaftliche und politische Gespräche. Um ihren Reichtum und Macht zur Schau zu stellen, bauten Kaiser wie Caracalla prachtvolle Bäder (Caracalla Thermen), in denen teilweise mehr als 1000 Menschen Platz fanden.

Über das ganze Reich verteilt wurden Bäder errichtet und brachten so römische Kultur und Bequemlichkeit in die Provinzen.




In grösseren Städten bauten sich reiche Römer ihre eigenen Bäder in ihre Privathäuser. Farbenprächtige Mosaike, Wandmalereien und Statuen zeugen von dieser einstigen Pracht. Selbst die kunstvollsten privaten Bäder sahen gegen die der Kaiser wie kleine Badewannen aus. Einige Bäder erstreckten sich über ca. 10.000 m².

Ein Besuch der Bäder dauerte Stunden! Um die Bäder warm zu halten bedienten sich die Römer einer Hypokaustenanlage (Fussbodenheizung). Die Räume wurden auf Säulen errichtet und heisse Luft von einem Feuer zirkulierte unterhalb des Bodens.

Der Boden wurde so heiß, dass die Besucher zum Schutz Sandalen tragen mussten! Übrigens gab es damals noch keine Seife. Die Menschen rieben sich mit Olivenöl ein, das dann anschliessend abgeschabt wurde.

Das Badezimmer ist heute... 

auch kein rein funktionaler Raum mehr, sondern bekommt einen zunehmend wohnlichen Charakter. Es ist ein Ort geworden, an dem der Mensch wieder länger verweilen möchte.




Waschtische werden zu langen Sideboards mit aufgestellten Schalenbecken, die Dusche ist längst nicht mehr nur als quadratische Einheit erhältlich.

Sie ist heute oft eine transparente, frei begehbare Duschzone und Badewannen, die sich zu Ruheliegen umfunktionieren lassen, vermitteln eine wohnliche Atmosphäre. 

Dies spiegelt sich auch in den Materialien wieder. 

Häufig werden Holzoberflächen wie Palisander, gekalkte Eiche, Kirchbaum, Mooreiche oder Wenge eingesetzt, die mit den weißen Keramik- und Acrylflächen von Waschtischen, Wannen und WCs kontrastieren.




Als Ort der Ruhe möchte sich der Mensch im Badezimmer ganz auf die eignen Bedürfnisse konzentrieren. Das Wasser steht dabei als das wichtigste Element im Vordergrund.

Ganze Produktserien sind so schlicht und reduziert gestaltet, dass sich alles auf dieses Element konzentrieren kann. Daneben ist zeitloses Design mit hohem Qualitätsanspruch gefragt. 

Auch neue Produkte halten Einzug ins Badezimmer. 

Anstelle der Badewanne werden immer häufiger Whirlwannen eingesetzt, bzw. die Badewanne mit einer Whirlfunktion ausgestattet - oder die Badewanne wird gleich als stylisches Deko-Objekt gestaltet.

Duschen entwickeln sich zu Multifunktionseinrichtungen, die mit mehreren Brausekombinationen ausgestattet sind und darüber hinaus als Dampfbad und zur Aroma- und Lichttherapie genutzt werden können.


Das Badezimmer als Ort der Ruhe und Entspannung.

Auch die Aufteilung der privaten Wohnräume befindet sich im Wandel.

Anstelle der klassischen Raumaufteilung (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Esszimmer etc.) wird es in Zukunft vielleicht häufiger Raumzonen statt Räume geben:

Die Wohnküche, der Medienbereich, der Spa- und der Schlafbereich gehen dabei fliessend ineinander über.

Das Bad von heute steht unter dem Motto:

Atme tief durch und entdecke eine Oase der Entspannung! Kurz-Urlaub zuhause eben :o)

Mein Weiter-Lese-Tipp dazu >>>Die schönsten Badewannen der Welt






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