Die bekannteste Spionin der Geschichte. Mata Hari

Margaretha Geertruida Zelle wurde am 7. August 1876 als Tochter einer wohlhabenden niederländischen Familie geboren. 135 Jahre nach ihrer Geburt steht die junge Margaretha noch immer als Symbol für Geheimnis, Erotik, Schönheit und Intrige. Denn aus dem niederländischen Mädchen wurde Mata Hari, eine exotische Tänzerin und Prostituierte - und die bekannteste Spionin der Geschichte.

Mata Hari. Das steht auch heute noch als Synonym für Verführung und Weiblichkeit.

Ihre Herkunft legte wahrlich nicht den Gedanken nahe, dass ihr Lebenslauf eines Tages Stoff für viele Romane und Filme bieten würde. Heute bezweifelt praktisch niemand mehr, dass Mata Hari im Ersten Weltkrieg tatsächlich als Spionion für die Deutschen gearbeitet hat.

Die Franzosen geben ihr die Schuld am Tod vieler Tausend Soldaten. Es sei dies die Folge von Mata Haris Verrat gewesen, denn sie beherrschte perfekt die Kunst, ihre weiblichen Reize einzusetzen, um Militärs Informationen zu entlocken.

Dagegen wird sie von britischer Seite eher als schlampige, unmoralische Möchtegern-Agentin bezeichnet.


Mata Hari mit ihrem Ehemann.
...
Viele Talente. Die Kunst der Verführung machte sich die junge Frau schon während ihrer ersten Ehe zu eigen. Mit 18 Jahren heiratete sie Campbell MacLeod, einen niederländischen Offizier schottischer Abstammung. Sie nahm angesehene Männer zu sich nach Hause und gab Anstoss zum Liebesspiel.

Kaum war das Schäferstündchen in Gang, platzte MacLeod ins Zimmer, fotografierte die kompromittierende Situation, um den Unglücklichen dann bis aufs Blut zu erpressen.

Nachdem das Paar nach Java umgezogen war, wo die junge Frau die indischen Tänze kennenlernte, zerbrach die Ehe und Margaretha kehrte nach Europa zurück. 1903 liess sie sich in Paris nieder. Sie wollte unbedingt als Tänzerin Karriere machen. 
So wurde "Mata Hari" geboren. Bald schon feierte die exotische und erotische Tänzerin internationale Erfolge.

In dieser Zeit lernte sie auch den Berliner Polizeichef Traugott von Jagow kennen. Dieser verliebte sich in sie und es begann ein Verhältnis zwischen ihnen. Doch nebenbei setzte Mata Hari ihre Affären fort.


Mata Hari, etwa 1907.

Da schlug ihr der Deutsche vor, sie solle ihre Reize doch dazu einsetzen, um bei hochrangigen Offizieren, Ministern und Diplomaten Staats- und Militärgeheimnisse auszuspionieren - die lukrative Laufbahn der deutschen Agentin H 21 hatte begonnen.

Mata Hari reiste durch Europa, nahm an exklusiven Partys teil und schaffte es, an vertrauliche Informationen zu kommen. Als der Erste Weltkrieg ausbrach, versuchte der französische Geheimdienst die Tänzerin für seine Zwecke zu gewinnen.



  
Heute gilt als sicher, dass Mata Hari um 1916 auch noch zum deutschen Geheimdienst Kontakt hatte. Als Doppelagentin entlockte sie französischen Offizieren Einzelheiten über eine geplante Offensive Frankreichs. Diese gab sie dann an deutsche Behörden weiter.

So kamen bei einem französischen Angriff gegen Deutschland weit über 100`000 französische Soldaten ums Leben. Dies führte die französische Regierung auf den Hochverrat Mata Haris zurück.

Schuldig im Sinne der Anklage. Anfang 1917 wurde Mata Hari von der französischen Polizei verhaftet. Sie gestand ihre Beziehungen zu hochrangigen Persönlichkeiten, weigerte sich aber zu einem Geständnis, sie habe diese zur Preisgabe vertraulicher Informationen genötigt. Sie beteuerte immer wieder ihre Unschuld.


Ob das ein Originalbild kurz vor der Hinrichtung ist, oder später nachgestellt wurde, ist unklar.

Doch das französische Militärgericht war von ihrer Schuld überzeugt und fällte am 25 Juli 1917 das Todesurteil. Sie wurde am 15. Oktober 1917 von einem Exekutionskommando erschossen. 

Noch am Morgen ihrer Hinrichtung bewahrte Mata Hari eine bewundernswerte Haltung und vor den Wächtern führte sie noch einen ihrer Tänze auf, die ihr Markenzeichen geworden waren...

Übrigens, wenn wir grad beim Thema sind ... in folgendem Post erzähle ich euch die >>> unglaubliche Geschichte der Marita Lorenz!








Instagram

Written by Blogger: (click picture for more info and stats)













0 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

Danke für eure Kommentare. Und dafür, dass ihr fair und mit Respekt anderen Meinungen gegenüber diskutiert.

Euer HotNewsBlog-Team

Meist geklickt