Der Fluch des Märchenschlosses Miramar

Dass es Menschen gibt, die angeblich verflucht sind, haben wir schon gehört, und auch von Autos, deren Besitzer allesamt auf geheimnisvolle Weise starben - oder dem  berühmten Hope-Diamant.  Heute erzähle ich dir vom blutigen Fluch des Märchenschlosses Miramar... 

Märchenschloss Miramar bei Triest. Verwünscht?

Wer würde glauben, dass ein Schloss verwünscht sein kann? Natürlich niemand ;o) und doch scheint das märchenhaft schöne Schloss Miramar bei Triest allen seinen Bewohnern nur eines gebracht zu haben: Unglück und Tod.

Miramar war um die Mitte des 19. Jahrhunderts von Erzherzog Maximilian, einem jüngeren Bruder von Kaiser Franz Josef von Österreich-Ungarn, erbaut woden. Maximilian hatte es einmal in der Nähe von Triest an die Küste verschlagen, als er dort in einem kleinen Boot segelte. Ein Fischer hatte ihm Unterkunft gegeben.

Entzückt von der Schönheit der Landschaft beschloss er, sich hier niederzulassen.

Später baute er sich einen weissen Palast mit schlanken Türmen, Terrassen aus Granit und Freitreppen aus Marmor, die zu einem Landungssteg hinunterführten, der von Sphinxen bewacht wurde. Ein Garten mit Fichten und Blütenbäumen umgab das Schloss. 

Besucher beschrieben den Ort als einen der schönsten der Welt. Mit dem ersten  Bewohner von Miramar begann auch die Reihe der Missgeschicke, die mit dem Schloss verbunden waren.

Hier nahm Maximilian das verhängnisvolle Angebot an, Kaiser von Mexiko zu werden. Drei Jahre später wurde er von einem Kriegsgericht in Mexiko zum Tode verurteilt und hingerichtet. Seine Frau Charlotte verfiel im Alter von 26 Jahren in geistige Umnachtung.

Kaiserin Elisabeth, Gemahlin Kaiser Franz Josefs, und ihr Sohn Rudolf waren die nächsten Bewohner von Miramar.

Rudolf kam durch einen tragischen Selbstmord zusammen mit seiner Geliebten im Jahr 1889 ums Leben, und die Kaiserin wurde 1898 von einem italienischen Anarchisten in Genf ermordet, der an die Befreiung Italiens von den Österreichern glaubte.

Der nächste, der in Miramar lebte, war Erzherzog Franz Ferdinand, Rudolfs Vetter und Erbe des kaiserlichen Thrones. Wie wir bereits wissen, fielen er und seine Gemahlin in Sarajewo einem Attentat zum Opfer.

Nach dem Ersten Weltkrieg, als Triest aus österreichischen in italienische Hände überging, zog der Herzog von Aosta, ein Vetter des italienischen Königs, in Miramar ein.

Er starb während des Zweiten Weltkrieges in einem Gefangenenlager in Kenia.

Danach wurden zwei britische Generalmajore Bewohner des Schlosses. Beide erlitten  einen  Herzanfall... 


Zufall oder doch Fluch

Rationalisten behaupten, dass solche Reihen von Unglücksfällen wie beim Schloss Miramar  oder anderen "verwunschenen Objekten" entweder durch Zufall auftreten oder als Folge von Befürchtungen und Spannungen - quasi sich-selbst-erfüllende-Prophezeiungen.




So hätten zum Beispiel die späteren Besitzer des Wagens von Franz Ferdinand alle gewusst, dass der Erzherzog und seine Frau in diesem Fahrzeug erschossen worden waren - und sich deshalb vielleicht Unglücke "herbeigeredet".

Wie enstand aber der Glaube an Verwünschungen? Der Glaube an Flüche und derartiges entstand schon vor langer Zeit, weil Menschen früher keine Erklärung für die wiederkehrenden Missgeschicke fanden, von denen sie befallen wurden.

Herden erkrankten, Kinder starben plötzlich, Gewitterstürme zerstörten die Ernte. Für eine Gesellschaft, die den Menschen für den Mittelpunkt der Schöpfung hielt und glaubte, dass alles aus einem für Menschen verständlichen Grund geschah, boten sich nur zwei Erklärungen an: 

Entweder enthielten manche Objekte in sich die Eigenschaft, dem Opfer Unglück zu bringen, oder ein Gott oder böser Geist wollte bewusst jemandem Unglück zufügen. Die Idee des Fluchs oder der Verwünschung war geboren - die Verwünschungen bezogen sich auf Gegenstände, der Fluch auf Geister oder Menschen.

Noch heute glauben manche Naturvölker, deren Leben durch strenge Riten und Tabus geordnet ist, an den Fluch, dass sie bald sterben müssen, sobald sie ein "von den Göttern aufgestelltes Gesetz" brechen.

Manchmal gehen sie dem Tod sogar bereitwillig entgegen. 

So war es z.B. bei den Maoris auf Neuseeland und so ist es heute noch bei einigen Indianerstämmen am Amazonas.

Man glaubte fest daran, dass jede Übertretung von den erbosten Geistern der Ahnen bestraft würde. 

Sir James Frazer berichtet in seinem berühmten Buch "The Golden Bough" von einem Maorikrieger, der unwissentlich die liegengelassene Speise seines Häuptlings ass.

Und weil dieser als geheiligte Person galt, durfte nichts von ihm auch nur berührt werden. Als der Krieger erfuhr, was er getan hatte, wurde er sofort von heftigen Magenkrämpfen befallen. Er starb bei Sonnenuntergang des gleichen Tages.

Im Glauben, dass er gemäss dem Tabu sterben müsse, arbeiteten Körper und Geist zusammen und führten den Tod herbei...

So, genug geplaudert für heute, aber keine Sorge - schon bald erzähle ich dir weitere schaurige Geschichten mit Gänsehaut-Garantie ... ;o)

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