Spooky Time. Unheimliches Verschwinden von Menschen

Ein Mann, der über die Strasse rennt und sich vor den Augen dreier Zeugen einfach in Nichts auflöst . . . ein bekannter Journalist, der während seiner Recherchen für einen Bericht unter rätselhaften Umständen verschwindet . . . drei Leuchtturmwärter, die offenbar von der Luft oder vom Meer verschlungen werden! Was ist mit all denen passiert, die auf geheimnisvolle Weise verschwanden? Es ist spooky time. Nichts für schwache Nerven...



Wenn Menschen spurlos verschwinden, wird meistens erstmal nach einer logischen Erklärung gesucht. Vielleicht ist der Betreffende verunglückt? Versteckt sich? Doch manchmal gibt es tatsächlich keine "logische" Ursache für das Verschwinden von Menschen. Von zwei solchen Fällen erzähle ich euch heute, von weiteren später.

Es war das Jahr 1873, genauer gesagt der 3. September. In der englischen Stadt Royal Leamington Spa lebte

James Burne Worson, von Beruf Schuhmacher - und schwerer Alkoholiker.

Wenn er betrunken war, prahlte er mit seinen grossen athletischen Fähigkeiten und schloss dann häufig völlig verrückte Wetten ab.

Die Strasse, an der Worson damals
verschwand. Kennt dort jeder!
An diesem besagten Tag also, wettete er, dass er den ganzen Weg nach Coventry und zurück, das war immerhin eine Entfernung von etwa zwanzig Kilometern, rennen könnte. Und um dies zu beweisen, legte er sofort los.

Drei Männer folgten ihm in einem Wagen: der Mann, mit dem er die Wette abschloss (leider ist dessen Name nicht mehr bekannt), ein Tuchhändler namens Barham Wise und Hamerson Burns, ein Fotograf.

Worson hielt sich mehrere Kilometer weit gut. Er lief in einer ruhigen Gangart ohne Zeichen von Ermüdung. Er besass wirklich eine erstaunliche Ausdauer. Die Männer im Wagen blieben immer dicht hinter ihm, munterten ihn gelegentlich auf oder neckten ihn, je nach Laune.

Plötzlich, mitten auf der Strasse, nicht einmal zehn Meter entfernt vor ihnen – sie hatten die Augen fest auf ihn gerichtet – schien Worson zu taumeln, stürzte mit dem Kopf zuerst nach vorn, stiess einen lauten Schrei aus – und verschwand!

Er fiel nicht einmal zu Boden, sondern war einfach weg, bevor er noch den Boden berührte. Es wurde nie wieder eine Spur von ihm entdeckt...

Genau so geschah es auch mit Charles Ashmore ...

aus der Nähe des Städchens Quincy, Illinois (USA).

Bild von der Suche nach Ashmore.
Der sechzehnjährige Junge ging an einem schneereichen Winterabend, dem 9. November 1878,  aus dem elterlichen Farmhaus, um von einer nahen Quelle Wasser zu holen.

Als er nicht wiederkam, gingen sein Vater und seine Schwester hinaus, um ihn zu suchen. Sie stellten fest, dass seine Fussstapfen im Schnee etwa auf halbem Weg zur Quelle plötzlich endeten.

Auch fand man keine anderen Spuren. Der junge Ashmore kehrte nie zurück.

Aber Zeugen beschworen, sie hätten noch bis zum Sommer seine Stimme in unmittelbarer Nähe der Quelle gehört...

... gruselige Fortsetzung folgt!









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