Geldtipps für Kinder. Und für Eltern! Und für Griechen

Soll man mit Kindern über Geld reden? Unbedingt! Mit Kindern über Geld zu reden, ist sehr wichtig. Wesentlich ist aber, WIE man mit Kindern über Geld redet. Geldtipps für Kinder ... und Eltern von unserem Geldcoach

Schon in der Kindheit wird vermittelt, wie Du als Erwachsener mit Geld umgehst.

Der entspannte Umgang mit Geld wird in unserer Gesellschaft nicht vermittelt. Das liegt in erster Linie an der Tabuisierung des Themas. Über Geld nicht gesprochen wird, lernen Kinder nicht, wie man mit Geld am besten umgeht. 

Die Eltern spielen eine entscheidende Rolle, da sie die "role models" sind, die ersten und nächsten Menschen, an denen Kinder beobachten, wie mit Geld umgegangen wird. Ich arbeite in Schulen mit Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren: es erschreckt mich, welchen Umgang manche mit Geld haben: Viele Jugendliche wissen nicht, wie hoch ihre Handy – Rechnung ist, da diese mit den Eltern mitläuft. 

Jetzt könnte man sagen: Glück für die Kinder? Nein, denn sie haben keinen Bezug zu ihren Handy-Kosten! Wenn sie eines Tages ihr eigenes Geld verdienen, erleben sie ihre blauen Wunder und sind womöglich in ihrem Wirtschaftsleben gezeichnet: Wer seine Rechnungen nicht zahlen kann und exekutiert wird, kommt in Verzeichnisse wie die SCHUFA, bzw. den KSV, erhält keine Kredite, Leasingverträge Handy-Verträge, etc. mehr. 

Fundierte Infos für Kinder und Jugendliche gibt die SCHUFA auf  http://www.schufamachtschule.de.

Handeln Sie also im Interesse Ihrer Kinder und überdenken Sie Ihre Haltung zum Geld!

Wenn Eltern ständig Angst um ihr Geld haben und immer glauben, sie haben zu wenig, überträgt sich die Einstellung auf die Kinder. Als Erwachsene tun sie sich oft sehr schwer, entspannt mit Geld umzugehen.

Der zweite Grund ist unsere Konsumwelt: Sie suggeriert uns ständig, zu wenig zu haben. Sie verführt uns ständig, was Neues zu kaufen, bzw. mehr zu brauchen.

Viele Menschen geraten dadurch in laufenden Geldmangel und Schulden....



  • Kinder sollten ab dem Grundschul-Alter ein regelmäßiges Taschengeld bekommen: Das fördert die Eigenverantwortung: Das Kind lernt, mit Ressourcen umzugehen - vorausgesetzt, die Eltern widerstehen der Bitte um Nachschuß, wenn es aufgebraucht ist. Oder haben Sie jemanden ausser der Bank, der Ihnen nachschiesst, wenn Ihnen das Geld ausgeht? Eben.
  • Reden Sie mit Ihren Kindern über Geld: nicht nur darüber, dass Sie zu wenig haben, sondern, wie Sie das Geld einteilen: Sie müssen ihnen ja nicht die Einnahmen zeigen, aber reden Sie mit Ihren Kindern z.B. darüber, wie Sie das Geld für den Urlaub ansparen. Einfache Programme für die Haushaltsrechnung können im Internet kostenfrei heruntergeladen werden, z.B. auf www.florians.eu. Seien Sie Ihren Kindern ein gutes Vorbild: Das zeigt ihnen, wie Sie sich das Geld einteilen.
  • Zeigen Sie Ihren Kindern Ihre Ausgaben: Wenn sie sehen, wieviel das Wohnen, das Leben, das Telefonieren, das Auto kosten, sind Diskussionen oft beendet. Natürlich werden Kinder dann auch nachfragen, wenn sie meinen, Sie hätten sich etwas zu Teures geleistet. Der offene Dialog ist aber besser als Schweigen. Die Kinder lernen dadurch, dass man über Geld redet und sie lernen, wieviel etwas kostet.
  • Manche Kinder übernehmen das Mangel-Denken der Eltern in ihr Erwachsenen–Leben mit. Erwachsene tun sich sehr schwer, übernommene Glaubensmuster abzulegen. Reden Sie Ihren Kindern zuliebe nicht immer negativ über Geld. Wenn Sie Probleme mit Ihrer Einstellung zu Geld haben, könnten Sie z.B. mit einem Geldcoach arbeiten. Ihr entspannter Bezug zu Geld überträgt sich sofort auf Ihre Kinder.
  • Kinder, die dauernd Geld fordern, immer zu wenig haben, fordern die Geduld der Eltern heraus. Diese sollten den Forderungen widerstehen, sie tun ihren Kindern nichts Gutes, siehe oben. Sie können es zu Arbeiten animieren, für die sie ein wenig Geld bekommen (z.B. Rasenmähen oder Autowaschen), damit sie sehen, dass sich Arbeit lohnt und woher das Geld kommt.
  • Motivieren Sie Kinder, sich Geld-Ziele zu setzen: Wer Geld für die ersehnte Fotokamera anspart und sich diese schliesslich kaufen kann, hat ein Erfolgserlebnis. Die Vorfreude ist erwiesenermaßen die größte Freude und sollte nicht durch sofortige Wunscherfüllung verkürzt werden. Mehr zum glückbringenden Umgang mit Geld habe ich hier geschrieben (Nochmals nachlesen? Link am Ende des Beitrags!)
  • Jugendlichen können Sie mit dem monatlichen Taschengeld auch das Geld für Handy, Schulessen, Bus, etc. auszahlen. Sie müssen dann ihr Geld einteilen und damit über den vereinbarten Zeitraum auskommen. Speziell bei Handyrechnungen merken sie dann schnell, dass man auf Kosten schauen muß ;-) Das fördert die Eigenverantwortung.

Der eigenverantwortliche Umgang mit Geld bringt Kindern und Jugendlichen Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Und das sind die wichtigsten Werte, die Sie Ihren Kindern mitgeben können!

© Verena Florian, Florians Geldcoaching,

www.geldcoaching.com oder
www.florians.eu

Mehr Tipps von unserem Geldcoach Verena kannst Du hier nachlesen:





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