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James Bond und Geld-Tipps für Männer?

Es ist die Szene in James Bond, Casino Royale: Zwischendurch verpasst sich Daniel Craig in seinem Aston Martin mal eben selbst eine Herzmassage mit dem Defibrillator, Eva Green darf im letzten Moment helfen… Was hat das mit Männern und Geld-Tipps zu tun? Lesen Sie weiter!

Männer wollen immer stark sein. Und Hilfe annehmen? Nööö.



Der Erfolg von Männern wird immer noch an Äußerlichkeiten wie Geld und Statussymbole gemessen. Aber was läuft hinter diesen Kulissen ab, wenn es ums Geld geht?

Einer der profiliertesten Männerforscher Deutschlands, der Soziologe Walter Hollstein zeigt das Dilemma auf, in dem Männer stecken: Nach aussen müssen sie dem Leistungsideal entsprechen, sollen sie hart sein. Im Privatleben der Männer hat sich aber viel verändert, vor allem die Frauen.

Frauen sind selbständiger geworden, flexibler. Sie wollen wirtschaftliche Unabhängigkeit und versuchen, den Spagat zwischen Familie und Beruf zu schaffen. Sie wollen Männer, mit denen sie über die Kinder, ihre Gefühle reden können. Aber die sind damit oft überfordert, bzw. es stimmt mit dem Bild des Mannes nicht überein. Walter Hollstein meint daher: „Mehr Flexibilität könnte Männern nicht schaden.“ (Kleine Zeitung Graz, 12.6.11)

Frauen sind in den letzten Jahrzehnten sehr gefördert worden. Sie haben neue Rollen gefunden, sind selbstbewusster. Sie können zwischen verschiedenen Lebensmodellen wechseln und sind deshalb angehalten, auf allen Hochzeiten gleichzeitig zu tanzen (Was das bedeutet, sind Auswirkungen bis zum Burnout und wird in >>> Geldtipps für Frauen besprochen).

Das bedeutet für Sie als Mann, dass Sie auch Verantwortung abgeben dürfen – an die Frauen. Wir wissen, dass die Verantwortung für die Familie manchen Männern in Wahrheit zu viel ist, sie würden das aber niemals zugeben.

Andere wiederum sehen in der Abgabe von Verantwortung einen Machtverlust. Das wird mit den Frauen von heute aber nicht gut gehen, die ziehen dann die Konsequenzen und beenden die Beziehung.

Männer wurden in den letzten Jahren bei ihrer persönlichen Entwicklung vernachlässigt. Ihnen wurden keine Alternativen gezeigt zu dem Indianer, der keinen Schmerz kennt. Hilfe anzunehmen, gilt als Kapitulation...


Sie sind „grandiose Verdrängungskünstler“ (Hollstein). Sie meinen immer noch, keine Schwächen zeigen zu dürfen. Und das offensichtlich bis zur letzten Konsequenz: Die meisten chronisch Kranken und Obdachlosen sind Männer.

Warum gilt es als Schwäche, wenn man sich Hilfe holt?

Psychologische Beratung wird immer noch zum allergrößten Teil (80 %) von Frauen in Anspruch genommen. Das können wir für Geldcoaching bestätigen: Nur jeder fünfte Klient ist männlich.

Es wurde festgestellt, dass es bei Männern durchschnittlich 76 Monate dauert, bis sie etwas gegen ein bestimmtes Problem tun. Und da komme ich zum Thema Geld: Stellen Sie sich vor, Sie schauen mehr als sechs Jahre nicht hin beim Geld, obwohl Sie wissen, dass da was geändert werden muß! 
Es wird Zeit, dass Männer sich kritisch hinterfragen und sich zu sich selbst, also auch zu ihren schwachen Seiten bekennen!

Im Folgenden Geld-Tipps speziell für Männer:
  • Läuft bei Ihnen beim Geld alles wie geschmiert? Schauen Sie mal kritisch auf Ihre Geldsituation: Läuft hier alles nach Ihren Vorstellungen? Sind die Einnahmen immer höher als die Ausgaben oder umgekehrt. Dann ist Handlungsbedarf angesagt!!
  • Haben Sie den Überblick über Ihre Finanzen? Sie können sich diesen schnell mithilfe eines einfachen Computerprogramms verschaffen. Dies kann z.B. kostenfrei auf www.florians.eu heruntergeladen werden. Hier können Sie alle Ausgabeposten eingeben und prüfen. Da liegen große Einsparpotentiale, wenn Sie z.B. ihre Versicherungsverträge von einem unabhängigen Experten analysieren lassen.
  • Welche Ausgaben dienen Ihrem Wohl, welche Ihrem Ansehen bei den Freunden/Kollegen/Nachbarn? Fragen Sie sich mal, ob es wert ist, für den äußeren Eindruck so viel zu arbeiten.

  • Haben Sie immer das Gefühl, zu wenig Geld zu besitzen? Dann sollten Sie an Ihrer Einstellung arbeiten! Es liegt nicht nur an der Summe Geld, über das Sie verfügen, sondern auch an Ihrer Haltung: Jemand, der mit sich und der Welt im Einklang ist, macht sich über Geld keine Sorgen. Weil es nicht den Stellenwert hat und deshalb ergibt sich alles wie von selbst. Wenn Ihr Leben im Fluss ist, dann sind auch die Finanzen im Fluss.
  • Leben Sie um zu arbeiten oder arbeiten Sie um zu leben? Was könnte oder sollte verändert werden, damit Sie sich beim Geldverdienen wohl fühlen: Der Job? Das Geschäft? Probieren Sie z.B. mit Unterstützung eines Coachs einen Perspektivenwechsel. Sie erkennen Ihre Stärken und können Ihre Potentiale im Job besser zur Geltung bringen.
  • Würden Sie beruflich lieber was anderes machen? Warum tun Sie das nicht? Was hält Sie davon ab? Ihr Ansehen? Ihre gesellschaftliche Stellung? Der Verdienst, das Einkommen?

  • Fühlen Sie sich in Ihrem Job / mit Ihrem Unternehmen ausgefüllt? Oder entsprechen Sie eher den Vorstellungen ihres privaten Umfelds? Reden Sie mit ihrer Familie: Was wäre, wenn (Sie den Job wechseln, sich selbständig machen, umziehen, etc.)? Sprechen Sie alle Szenarien durch: Welche Reaktionen kommen? Vielleicht sagt jemand zu Ihnen: „Das ist eine tolle Idee, das machst du sicher gut!“, oder: „Ich habe immer schon gefunden, dass das, was Du machst, nicht das Richtige für Dich ist!“
  • Wenn Sie ein Auto kaufen, denken Sie daran, dass das ein Gebrauchsgegenstand ist, der an Wert verliert. Kaufen Sie eine bestimmte Marke, weil das Auto praktisch ist, oder wegen dem Image? Sorry, meine Herren, aber ich habe einfach zu viele junge Männer gesehen, die sich wegen eines Autos verschuldet haben. Bedenken Sie, dass bei den Banken keine zweite Chance bekommt, wer einen negativen Eintrag in deren Systemen hat.
  • Es ist jederzeit die richtige Zeit zur Veränderung. Veränderung braucht Mut, um aus der selbst errichteten Komfortzone herauszutreten. Nicht jeder von uns hat so viele Autos und Leben wie James Bond. Aber der traut sich was: Und bei den Geldangelegenheiten lohnt sich ein Wechsel aus festgefahrenen Spuren immer!

Ein Wort zur Autorin dieser Zeilen, bevor Sie mich in die Schublade der Feministinnen stecken: Ich bin Hetero, seit 18 Jahren glücklich verheiratet.

Männer machen manche Dinge einfach anders. Frauen auch. Deshalb gibt es Geldtipps für Frauen! Da bin ich noch direkter - denn das kenne ich aus der eigenen Erfahrung!

© Verena Florian, Graz, www.geldcoaching.com






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