Erinnerungen an den One and Only King. Elvis Presley

2015 wäre er 80 Jahre alt geworden - einer der grössten amerikanischen Sänger, Musiker und Schauspieler dieser Welt: Der "One and Only" King Elvis Aaron Presley verstarb am 16. August 1977 in Memphis, Tennessee. Erinnerungen an den King of Rock`n`Roll.


Wohl kaum einer hätte geglaubt, dass aus jenem kleinen Jungen, der am 8. Januar 1935 in Tupelo, Mississippi, geboren wurde, einmal einer der wichtigsten Vertreter der Rock- und Popkultur des 20. Jahrhunderts werden würde.

Neben seinen kommerziellen Erfolgen (Presley gilt mit über einer Milliarde verkauften Tonträgern als weltweit erfolgreichster Solo-Künstler), ist es vorallem seine Ausstrahlung, weswegen er nicht nur für seine Fans der "King of Rock 'n' Roll" oder einfach der "King" ist.

Presley begann seine Karriere 1954 als einer der ersten Musiker der Rockabilly-Bewegung, einer Mischung von "weisser" Country-Musik und "schwarzem" Rhythm & Blues. Seinen Durchbruch hatte er schliesslich 1956,  als er zur kontrovers diskutierten Identifikationsfigur der Rock-’n’-Roll-Bewegung wurde. 

Für Furore sorgte er mit seinen ausgesprochen körperbetonten Bühnenauftritten in einer Zeit, in der dies noch nicht zum Standardrepertoire von Live-Entertainern gehörte. Presleys Markenzeichen waren seine markante, annähernd drei Oktaven umfassende Stimme und sein innovativer, emotionsgeladener Gesangsstil, mit denen er in so unterschiedlichen Genres wie beispielsweise Rock, Pop, Country-Musik, Gospel und Blues erfolgreich war.

Doch neben den ganzen Erfolgen gab es noch einen anderen Elvis. Jenen, der seine grosse Liebe verlor - und auch daran zerbrechen sollte:


Ein paar Jahre zurück: Unglaubliche 14-mal wurde Elvis Presley für den Grammy nominiert und war mit 36 Jahren der bis dato jüngste Vertreter, der mit dem Lifetime Achievement Award (Bing Crosby Award) ausgezeichnet wurde. Presley ist als einziger Künstler in fünf Halls of Fame vertreten: Rock 'n' Roll, Rockabilly, Country, Blues und Gospel.

Zwischen 1956 und 1969 wirkte Presley zudem in 31 Spielfilmen mit, darunter in 30 als Hauptdarsteller. 1970 und 1972 erschienen ausserdem zwei Dokumentarfilme über ihn, Elvis On Tour erhielt einen Golden Globe Award als beste Dokumentation.

Doch Eindruck machte vorallem der "Mensch Elvis Presley". Er war ein sein gläubiger Mensch und er liebte seine Mutter über alles. Auch seine Grosszügigkeit war überall bekannt. So schenkte er einmal einem Pärchen in einem Autohaus, die er dort zufällig traf, einfach einen Chevrolet, weil dieser den beiden so gut gefiel. 

Leider wurde Elvis Presley von seinem Manager total ausgenutzt und von skrupellosen Ärzten mit Tabletten und Drogen vollgestopft. Dazu muss man aber doch festhalten, dass es Elvis am Ende seiner Karriere meisterhaft verstand, sich mit Lügen und Geschenken solche Drogen zu beschaffen.

Und so verlor der einst so strahlende Musiker jeden Halt, liess sich vollkommen fallen und achtete nicht einmal mehr auf seine Körperhygiene. 

Ein trauriges Ende für das Idol der sechziger Jahre, wie es vielen vor ihm und noch vielen nach ihm erging. Und trotzdem wird er immer der "King of Rock 'n' Roll" bleiben!









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4 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Ruhe in Frieden - wo immer Du bist!
    Für immer der KING!!!

    WAs mir fehlt ist das Private - wo sind Priscilla und Lisa Marie? Sein Scheitern als Ehemann und Vater war ja mit ein Grund für seinen Alkoholismus.

    Dafür die Mutter. Na gut.

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  2. Wieso, ist doch im Video.

    Aber versteh dich, jeder schreibt über die Riesenerfolge, die der King gefeiert hat. Über den Elvis als Mensch steht selten was geschrieben.

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  3. Hallo, lieber @grazer :o)

    Um auf die Frage einzugehen, warum ich nicht mehr über den Privatmensch Elvis geschrieben habe:

    Na ja, ich denke, es würde wohl zu weit führen, auch über intimes und privates zu schreiben. Er war sicher ein guter Mensch, aber leider viel zu schwach, um sich gegen seine "Ausbeuter" zur Wehr zu
    setzen und verfiel so langsam aber stetig seiner Tabletten- und Drogensucht.

    Und privat denke ich, sollte privat bleiben, man muss nicht immer jede Intimsphäre öffentlich zerlegen, etwas mehr Rücksichtnahme wäre von vielen Journalisten angebracht und auch Respekt gegenüber einem Toten!

    Ich hoffe, dass der Leser mit meiner Antwort zufrieden ist und mich versteht!

    Und noch etwas: Ich war eine grosse Bewunderin von Elvis und er hat uns Nachkriegsjugend Mut gemacht, um uns gegen althergebrachte Klischees zur Wehr zu setzen!

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  4. Na, das w$r doch eine gute Geschichte! Ich weiss noch wie wir fast Prügel bekamen daheim, wenn wir die "Negermusik" gehört haben.

    Wer bin ich denn, dass ich euch über eure Berichte was erzähl, aber diesen Aspekt liest man sonst nirgendwo. Vielleicht mal eine Idee für einen Artikel über den King, das man nicht in Wikipedia u.ä. findet!

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Danke für eure Kommentare. Und dafür, dass ihr fair und mit Respekt anderen Meinungen gegenüber diskutiert.

Euer HotNewsBlog-Team

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