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Geister-Geschichten aus der Schweiz

Eine Autostopperin löst sich in Luft auf, Spuk-Geister treiben bei einer Ruine und auf einer Alp ihr Unwesen: Geister-Geschichten sorgen für Schaudern und Schlagzeilen. Die folgenden Geschichten sollen sich so tatsächlich in der Schweiz abgespielt haben. Alles Wahrheit oder fauler Zauber?

Gibt es sie wirklich? Die Weisse Frau vom Belchentunnel? (Symbolfoto)

Viele Jahre liegt das schauerliche Erlebnis zurück. Aber was Hansruedi Giger auf dem Waldweg hinauf zu den Ruinen der Burganlage Hohen Rätien erlebte, hat sich tief in sein Gedächtnis eingebrannt.

Der heute 68-jährige Künstler, der für die Schöpfung seines Monsters im Film "Alien" einen Oscar gewann, erzählt, als sei die fünfzig Jahre alte Geschichte gestern passiert. Mit einem Schulfreund wollte Hansruedi Giger zur Burgruine Hohen Rätien hochsteigen, wo im 14. Jahrhundert der tyrannische Raubritter Kuno hauste. Sie kamen nicht an.



"Unvermittelt hörten wir vor ein fürchterliches Knacken von Ästen. Und als ob man uns bestätigen wollte, dass wir nicht allein waren, wurden wir von herumhüpfenden Steinen überrascht! 
Eine unerklärliche Angst erfasste uns. Unsere Umkehr bergab wurde mehr und mehr zu einer wilden Flucht!"

Der Sage nach hatte ein ehemaliger Bewohner der Burg, der Raubritter Kuno, ein fürchterliches Ende genommen. Er verschleppte eines Tages eine hübsche Jungfrau auf seine Burg, woraufhin sich Bauern aus der Umgebung zusammen rotteten, um die Geraubte zu befreien. 

Als sie das Burgtor aufbrachen, erwartete sie Ritter Kuno hoch zu Pferd, das verängstigte Mädchen vor sich im Sattel. Den Bauern gelang es, die Entführte zu befreien. Doch dann stiess Ritter Kuno seinem Pferd die Sporen in die Flanken. Es setzte in gewaltigem Sprung über die Felsplatte.

Ross und Reiter verschwanden im Abgrund. Seitdem macht seine verlorene Seele die Ruine unsicher - wie es auch Hansruedi Giger am eigenen Leib erleben musste!


Birgt der Belchentunnel ein grausames Geheimnis?

Eine unheimliche Begebenheit habe sich auch im Belchentunnel vor 25 Jahren zugetragen. Die Geschichte hatte viel Aufsehen in den Medien verursacht und damals viele Menschen in der Schweiz beschäftigt: 

Die Geschichte von "der Weissen Frau".

Vor knapp 30 Jahren tauchte die bleiche Gestalt zum ersten Mal auf. Die junge, weiss gekleidete Frau stehe nahe bei der Tunneleinfahrt, hiess es damals.

Manchmal fahre sie sogar mit und verschwinde dann wieder. Die Weisse Frau wurde zur modernen Sage. Jeder wusste vom Hörensagen von jemandem, der sie gesehen haben will.

Im September 1983 erschien die Weisse Frau abermals, und dieses Mal gibt es glaubwürdige Zeugenaussagen für den Vorfall. Es war am Abend dieses 26. Septembers, als in Härkingen zwei junge Frauen in eine Wirtschaft kamen und – sichtlich aufgewühlt – eine unheimliche Begegnung schilderten: 

Die zwei angehenden Juristinnen fahren durch den Belchen. Sie wollen an die Herbstmesse in Solothurn. Mitten auf der Autobahn, kurz vor dem Tunnel, steht eine bleiche, dunkel gekleidete Frau, die Autostopp macht. 

Die Juristinnen lassen die Frau einsteigen und fahren weiter. Auf die Frage, ob es ihr gut gehe, antwortet diese: "Nei, leider nid. Es goht gar nid guet. Es passiert öppis Schrecklichs, öppis ganz Furchtbars!"  

Hochdeutsch: "Nein, leider nicht. Es geht mir gar nicht gut. Es passiert etwas Schreckliches, etwas ganz Furchtbares!"

Als sich eine der Juristinnen umdreht, um nachzufragen, ist die bleiche Frau verschwunden! Die beiden jungen Frauen fahren völlig verschreckt in ein Restaurant in Härkingen und rufen von dort die Polizei an. Die Geschichte machte Schlagzeilen.

"Kann das stimmen?", fragte sich die schon damals renommierte Sagenforscherin Elisabeth Pfluger und ging der Sache nach:

"Mit viel Mühe gelang es mir, die eine Autofahrerin ausfindig zu machen und sie schliesslich zu treffen. Als die Frau am 25. November 1983 im Bahnhofbuffet Olten an meinen Tisch trat, war mir sofort klar, dass sie die Wahrheit sagt."

Die mysteriöse weisse Frau ist eine der bekanntesten unerklärlichen Erscheinungen jüngster Zeit in der Schweiz. Doch nach dieser Welle unheimlicher Begegnungen wurde es wieder still um sie.

Es hat viele Kommentare über diese angebliche "Spukfrau" gegeben, was wahr oder nicht wahr daran ist, wer weiss das schon. Aber dass es Übersinnliches gibt, wer möchte das bestreiten? Vermutlich gibt es wirklich mehr zwischen Himmel und Erde als dass wir es je erahnen werden...

Mehr gruselige Geschichten aus der Schweiz >>>gibt es Spuk wirklich?





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1 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Hallo,
    ich liebe Geistergeschichten, ob nun "wahr" oder erfunden, ist mir dabei ziemlich egal, es wird ohnehin niemand beweisen können das eine Geschichte "wahr" ist. Allerdings gibt es solche Geschichten wohl schon, seit es Menschen gibt, deswegen wäre es denke ich, ziemlich arrogant einfach alles als Humbug abzutun, nur weil man es sich selbst nicht vorstellen oder erklären kann.

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