our mission?" 10`000 stories for you
#nicht immer brav aber...immer wOw


Jobtrend Downshifting. Kürzertreten statt Karriere

Arbeit, Geld, Konsum – ist das der ganze Lebensinhalt? Ein neuer Trend kommt deshalb bei uns immer mehr auf. Downshiftingfreiwilliges Kürzertreten statt Karriere.

Welche Dinge sind DIR wichtig???

Arbeiten, arbeiten und nochmals arbeiten, danach noch Weiterbildung in allen möglichen Bereichen. Immer mehr Menschen fragen sich, ob das alles im Leben sein soll. Und immer mehr Menschen nehmen ihre eigenen Bedürfnisse nicht mehr wahr - bis es im beruflichen, gesundheitlichen oder privaten Bereich kracht. 

Krankheit, Scheidungen, Bornouts. Oft die Folge von Arbeitssucht. Experten rat beruflich auch mal kürzer zu treten – aus der Erkenntnis heraus, dass es mehr geben muss als Arbeit, Karriere, viel Kohle und Konsum.  

Downshifting nennen Fachleute diese Bewegung. Und es sind längst nicht mehr nur ein paar "Durchgeknallte", die sich dazu entschliessen.

Denn Downshifter kehren der Arbeitswelt und der Gesellschaft nicht ganz den Rücken. Aber sie wollen sich nicht mehr nur daran messen lassen wollen, welche berufliche Position sie erreicht haben, wie viel sie verdienen und was sie sich alles leisten können - oder könnten.

Downshifter wollen ihr Leben auch geniessen. Partnerschaft, Familie, Hobby, Arbeit, die Dich nicht mehr frisst, ein ausgelichenes Leben führen. Doch dafür muss man auch bereit sein, einen Preis zu zahlen - und das im wahrsten Sinn des Wortes.

Denn die bisherige Karriere dürfte gelaufen sein, zumindest in der Firma, in der man eine glänzende Laufbahn hingelegt hat. Und leicht wird jemandem, der weniger arbeiten will, unterstellt, dass er es auch weniger engagiert tut.  

Deshalb ist Downshifting bei vielen noch ein Tabu. Jene, die sich dafür entschieden haben, sprechen nicht gerne darüber.

Ein Grund dafür: Wer kürzer tritt, stellt unsere Leistungs- und Konsumgesellschaft in Frage. Denn ständige Aktivität und Erreichbarkeit sind auch eine soziale Währung – man signalisiert, dass man gefragt ist.

Deshalb ist es oft ein äusserer Zwang, der die meisten Downshifter zum Nachdenken und Kürzertreten zwingt. Krankheiten und da vorallem das Burnout sind bisher die häufigsten Gründe. Doch immer mehr wollen es freiwillig gar nicht erst soweit kommen lassen. Downshifting - vielleicht auch was für Dich?

Mehr Infos findest Du zum Beispiel auch bei unserem >>> HotNewsBlog-Ratgeber "Frag Gerd"





Instagram

Written by Blogger: (click picture for more info and stats)













1 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Hallo, sehr interessanter Artikel mit einem hochaktuellen Thema. Auch in meinem Bekanntenkreis kann ich das gut beobachten - alles und jeder ist fokussiert auf Karriere, Vorwärts kommen, sich unersetzbar machen, fishing for Compliments (im Job) und so weiter. Fast jeder äußert im Privaten den Wunsch kürzer treten zu wollen oder vielleicht auch zu müssen, aber die Wenigsten TRAUEN sich! Angst vor Mißachtung aus dem direkten Umfeld, Angst um den Verlust des Selbstwertgefühls, Angst vor aufkommender Langeweile und vielem mehr! Ich denke, dass das Thema "Downshifting" viele Menschen im Kopf haben, es aber in der Umsetzung an der "Traute" liegt. Stellt sich also nicht die Frage, ob man einem Trend folgt, sondern vielmehr ob wir als Gesellschaft generell bereit sind uns einem Downshifting zu unterziehen! Gruß Markus

    AntwortenLöschen

Danke für eure Kommentare. Und dafür, dass ihr fair und mit Respekt anderen Meinungen gegenüber diskutiert.

Euer HotNewsBlog-Team

Meist geklickt