Sterben die Elefanten in Kenia aus?

Im Samburu-Nationalpark in Kenia wurden in den vergangenen zweieinhalb Jahren mehr Elefanten von Wilderern getötet als in den elf Jahren zuvor. Grund dafür sind die weltweit wieder steigenden Elfenbein-Preise. Sterben die Elefanten in Kenia aus?

Hier kamen die Ranger leider zu spät ...
Eine Frage, die Experten schon "abgehakt" hatten. In geschützten Nationalparks konnte sich früher gefährdete Bestand der Elefanten wieder erholen - bis vor kurzem. Vorallem Elefantenbullen werden von Wilderern in Massen erschossen. Hauptgrund für das Gemetzel sind die steigenden Preise für Elfenbein auf dem Schwarzmarkt. Die lokalen Elfenbein-Preise rund um Samburu haben sich seit 2007 verdoppelt.

Grund dafür: Die Nachfrage vorallem aus China hat enorm zugenommen, erklärt der Elefanten-Experte George Wittemyer von der Colorado State University im Fachjournal "Nature" die Situation. Die Stosszähne eines grossen Bullen bringen auf dem Schwarzmarkt rund um den Samburu-Nationalpark soviel ein wie der Lohn eines Parkwärters von eineinhalb Jahren oder 15 Jahreslöhne eines ungelernten Arbeiters.

Das Wildern von Elefantenbullen, die besonders grosse Stosszähne haben, habe in Samburu bereits dazu geführt, dass es mehr als doppelt so viele Weibchen wie Männchen gebe. Aber mittlerweile seien aber auch Elefantenkühe ins Zentrum des Interesses gerückt, so dass auch die Zahl kleiner Elefantenwaisen in dem Park zunehme.

Das Wildern hat inzwischen einen traurigen Höhepunkt erreicht. Noch nie seien soviele Elefanten getötet worden wie im Jahr 2011.









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