Google investiert massiv in regenerative Energie

Na, diese Stromrechnung muss man erst mal zusammenkriegen. 2,26 Milliarden Kilowattstunden hat Google pro Jahr weltweit für seine gigantischen Rechenzentren gebraucht - der Stromverbrauch einer deutschen Gross-Stadt! Google investiert deshalb wie bereits angekündigt massiv in regenerative Energie.


Eines von Google`s bestgehüteten Geheimnissen hat Google-Manager Urs Hoelzle im >>>Firmenblog von Google bekannt gegeben - den Stromverbrauch von Google  .

Unglaubliche 2,26 Milliarden Kilowattstunden, soviel verbrauchten die auch aus Sicherheitsgründen weltweit verteilten Rechenzentren von Google allein im vergangenen Jahr!

Dieses Jahr werden es wohl noch mehr. Da auch die Dienste der boomenden Google-Töchter YouTube, Gmail und auch der neue Social Media-Dienst Google+ über diese Zentren laufen, wird die Rechnung wohl noch höher ausfallen.

Aus diesem Grund, so Urs Hoelzle im Firmenblog, investiere der Konzern massiv in regenerative Energien, mehrere hundert Millionen Dollar allein im letzten Jahr. Auch die Rechner arbeiten möglichst stromsparend, wodurch die Rechenzentren nur die Hälfte dessen verbrauchten, was üblich sei.

"Unsere Rechner verbrauchen weniger Energie pro Nutzer als ein Licht, das drei Stunden brennt." Übrigens, bereits seit 2007 arbeitet Google durch Kompensationen CO2-neutral.

>>>Greenpeace hat dieses Jahr zu dem Thema einen Report mit dem Namen >>>"How Dirty Is Your Data" veröffentlicht. Ein paar Zahlen daraus:

  • Jede Sekunde Video anschauen im Internet jagt 0,2 Gramm Kohlendioxid in die Luft.
  • Bei zwei Milliarden geklickten Videos auf Youtube täglich macht das 4.000 Tonnen Kohlendioxid am Tag.
  • Täglich werden insgesamt über 247 Milliarden Emails versendet. Fast 90 Prozent davon sind Spam-Mails.
  • Die nur 44 Millionen Server weltweit produzieren zwei Prozent der weltweiten Kohlendioxidemission. Das ist so viel wie der gesamte, weltweite Flugverkehr.
  • Datencenter verbrauchen über 130 Milliarden Kilowatt Strom pro Jahr. Dabei brauchen sie beinahe genauso viel Energie, die Server zu betreiben wie sie zu kühlen.
  • Google und Facebook zusammen brauchen heute schon etwa zehn Prozent des weltweiten Serverplatzes.
  • Die Datenmenge im Internet verdoppelt sich alle vier Monate.
  • Bisher ist aber erst in etwa ein Viertel aller Menschen online.
  • Bis 2014 soll sich die Internet-Nutzung vervierfachen.




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1 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. was zusatzlich besondere Beachtung verdient: Der grösste "Energienutzer" dieser Welt ist heutzutage das Internet!

    Die Menge, die neu gebraucht wird, um den dadurch gebrauchten Energiebedarf zu decken, frisst bei weitem jegliche Anstrengungen zum Energie- bzw "Strom-"Sparen auf anderen Gebieten mehr als auf.

    Energie-effizientere Computer und Konsorten würden bei weitem mehr Strom einsparen als die sogenannten Energiesparlampen.

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