Burnout. Wenn alles zuviel wird

Ist Dir das auch schon passiert? Plötzlich wird Dir alles zuviel. Du hast auf nichts mehr Lust, fühlst Dich abgebrannt, willst nicht mehr raus in die Natur gehen, Du verkriechst Dich regelrecht daheim. Du hast keinen Spass mehr an Deinem Beruf, an der Familie hast Du das Interesse verloren und wenn Dir Deine Frau am Abend die Ereignisse des Tages berichten will, hörst Du überhaupt nicht, oder wenn, nur halbpatzig zu.


Dann wird es höchste Zeit, etwas dagegen zu unternehmen! Vielleicht ist es ja wirklich nur eine momentane Müdigkeit und Unlust, aber vielleicht schlittert man in etwas viel Schlimmeres hinein. Viele Menschen leiden heutzutage unter dem sogenannten "Burn-out"-Syndrom. Es sind in der Mehrzahl die Männer! 

Warum weiss ich nicht, vielleicht bringen Frauen Beruf und Familie besser unter einem Hut, vielleicht liegt es auch in der Natur der Sache! Vielfach stehen Männer im Beruf unter enormen Leistungsdruck, dem sie nicht oder nicht mehr gewachsen sind.

Oft lastet auch eine hohe Verantwortung auf ihren Schultern. Und wenn sie dann müde und abgespannt nach Hause kommen, überfällt sie die Frau gleich mit allen Unannehmlichkeiten, bevor er nur die Hausschuhe ausgezogen hat. 

Statt ihn erst in Ruhe hinsitzen zu lassen, ihm Zeit zu geben, damit er das Nachtmahl geniessen kann und warten, bis er sich etwas entspannt hat. Danach wird er ganz sicher auch ein offenes Ohr für ihre kleineren oder grösseren Sorgen haben.

Doch auch sie sollte ihm zuhören, Anteil und Interesse an seiner Arbeit entgegenbringen und wenn er sein Leid klagt, nicht die oftmals so "dumme und unüberlegte" Antwort bereithalten: "Ach, Schatz, das geht doch jedem einmal so, das gibt sich schon wieder!"


Leider ist es oft so, dass Frauen wohl den grossen Zahltag ihres Mannes geniessen wollen, aber gleichzeitig nicht bereit sind, dafür Opfer zu bringen.



Denn sie sehen nicht ein, dass ihr lieber Gatte nicht mehr so viel Zeit erübrigen kann, um all ihre Wünsche von Ferien, Ausgang usw. zu erfüllen. Doch wenn die ersten Anzeichen einmal da sind, dass es dem Mann zuviel wird, sollte man unbedingt versuchen, gegenzusteuern. 

Vielleicht könnte der Mann eine andere Arbeit annehmen, die eventuell nicht soviel Geld bringt, die ihm aber wieder Freude macht. Vielleicht könnte er sich eine kleine Auszeit nehmen und sein ganzes bisheriges Leben neu überdenken.

Damit meine ich nicht, dass er vor allem davonlaufen sollte, das wäre wohl zu einfach, aber wenn man etwas wirklich will, gäbe es eventuell andere Möglichkeiten. 

Und man(n) sollte nicht so lange zuwarten, bis der Zug abgefahren ist und es praktisch keine Hilfe mehr gibt. Ein Psychologe oder Psychiater hätte jetzt bestimmt ein paar geistreiche Worte, aber das bin ich nicht.

Doch ich kenne einige Familien, wo es solche Probleme gibt und kann es dann wirklich nicht begreifen, dass man solche tragische Anzeichen einfach übersieht. 

  
Wenn es dann soweit kommt, dass man nur mehr mit Tabletten vollgestopft wird, statt diesen Zustand an der Wurzel zu packen, dann kann es ein tragisches Ende nehmen.

Eigentlich halte ich schon mehr zu den Frauen, aber was ein paar ihren Männern antun, indem sie immer nur mehr verlangen und trotzdem auf nichts verzichten wollen, ist für mich unverständlich. (Wohl gemerkt, will mich ja nicht bei den Männern einschmeicheln, denn auch Männer verlangen oft viel zu viel von den Frauen!).

Was ich damit sagen möchte, wenn man diesen Zeitpunkt verpasst hat, wo vielleicht noch Verständnis, Liebe und miteinander reden einiges gebracht hätte, dann ist es oftmals nicht mehr möglich, dass diese Menschen wieder in ein normales Leben zurückfinden.

Und nicht nur die leiden unsagbar darunter, nein, die ganze Familie, die Kinder, Freunde, Eltern und das ganze Umfeld. 

Vielleicht sollten wir mehr hellhörig werden und nicht nur unser eigenes "Ich" in den Vordergrund stellen. Ich wünsche all meinen Lesern, dass ihnen solches Leid erspart bleiben möge!









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