Verbot. Weil ein Drittel der Tätowier-Tinten giftig ist!

In einer breit angelegten Kampagne waren von den Schweizer Kantonslabors 190 verschiedene Tätowier-Tinten und Permanent-Makeup-Farben getestet worden. Das erschreckende Ergebnis: Viele enthielten gesundheitsgefährdende oder gar verbotene Substanzen. Von den Proben wurden 51 Prozent beanstandet, davon gar 37 Prozent verboten! Für über ein Drittel der getesteten Tätowier-Tinten gilt ein Verkaufsverbot!

Schweizer Labore fanden heraus: Wer sich tättowieren liess, lebt gefährlich!
Zwar seien "gegenüber der letzten Untersuchung vor zwei Jahren dieses Mal ein Viertel weniger beanstandet worden", teilte das >>>Basler Kantonslabor mit. Dennoch sei die Quote der gesundheitsgefährlichen  Proben "mit mit 51 Prozent bei den Tätowier-Tinten (88 von 167 Proben) und 35 Prozent bei den Permanent-Makeup-Farben (8 von 23 Proben) inakzeptabel hoch".

21 Produkte wiesen schon bei der Handels-Deklaration der Inhaltsstoffe unzulässige Bestandteile aus. Die Schweizer Kantonlabore entlassen deshalb die Tätowier- und Permanent-Makeup-Studios nicht aus der Verwantwortung. Im Untersuchungsbericht wird auch die mangelhafte Selbstkontrolle vieler Studios angesprochen. 

Derzeit sei laut Untersuchungsbericht im Unterschied zu Kosmetika die Rechtslage bei Tattoo- und PMU-Bestandteilen deutlich weniger streng und auch uneinheitlich. Nicht im Gesetz erfasst seien Gesundheitsgefahren wie zum Beispiel Veränderung der Farbpiigmente durch Sonnenlicht oder in Solarien. 

Die beanstandeten Produkte kamen vorwiegend aus den USA und Deutschland, aber auch aus der Schweiz.

Inzwischen sind die verbotenen Tätowiertinten aus den Studios verschwunden - zumindest offiziell. Gute Tätowierstudios achten jedoch ohnedies auf Topqualität in allen Bereichen - von der Ausbildung der Mitarbeiter angefangen über die Hygiene bis natürlich hin zur Tinte.

Einfach nachfragen, wer nichts zu verbergen hat, hat auch kein Problem, auf "lästige" Fragen der Kunden zu antworten!




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