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#nicht immer brav aber...immer wOw


Stimmungs-Tief. Wenn der Herbst Blues wieder spielt

BRRRRRRR, es wird wieder ungemütlich draussen. Morgens beim Aufstehen ist es finster, am frühen Abend auch wieder dunkel. Vielen Menschen geht die dunkle Jahreszeit richtig an die Substanz. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa hat jeder Fünfte im Herbst und Winter ein massives Stimmungstief. 

Die "dunklen Jahreszeiten" lösen bei vielen den Herbstblues aus.
Foto: >>>Manfred Fiedler

Forsa hat dafür Personen befragt, wie sich das kalte Schmuddelwetter auf deren Gemütszustand auswirke. Das Ergebnis: 17 Prozent der insgesamt 1001 Befragten geben an, das Wetter wirke sich nur dann negativ auf die Gemütslage aus, wenn ohnehin Stress herrscht. Jeder Zweite ist dagegen der Meinung, die Stimmung sei generell wetterunabhängig.

Frauen scheinen wetterfühliger zu sein als Männer. Mehr als jede Vierte (26 Prozent) fühlt sich laut der Umfrage an den kurzen Tagen weniger wohl, bei den Männern gerade mal 18 Prozent.

Experten sprechen bei diesen Phänomenen vom "Herbst-Blues" oder der "saisonal abhängigen Depression". Grund für das Stimmungstief ist hauptsächlich der Lichtmangel in der kalten Jahreszeit. Dadurch entsteht ein Mangel an stimmungsaufhellenden Endorphinen sowie des Botenstoffs Serotonin im Gehirn - der Informationsaustausch zwischen den Nervenzellen ist "gestört". Das kann sogar zu einer ausgewachsenen Depression führen.

Was sind denn Symptome einer "saisonal abhängigen Depression"? So fällt es den Betroffenen zum Beispiel  schwer sich zu konzentrieren, der innere Antrieb fehlt und die Müdigkeit ist ein ständiger Begleiter – man hat zu nichts Lust.

Im Gegensatz zur normalen Depression – einem schweren psychischen Problem – kann das winterliche Seelentief von Dir selbst bekämpft werden. So unglaublich das auch klingen mag, so ist es eigentlich ganz einfach. Denn Experten meinen, dass Tageslicht die beste Therapie ist gegen den Herbst-Blues!

Damit der Körper mehr stimmungsaufhellende Endorphine und den Botenstoff Serotonin produziert, raten Fachleute den Betroffenen (und nicht nur denen!) deshalb zu kleinen regelmäßigen Spaziergängen. Eine Viertelstunde täglich an der Luft genügt – selbst bei schlechtem Wetter. In weit über 90 % der "Fälle" hilft das enorm - so einfach kann`s manchmal sein...

Also, versteck Dich nicht zu Hause, sondern verabrede Dich mit Freunden, geh möglichst viel zu Fuß an der frischen Luft. Die wirkt Wunder und hebt die Stimmung! Und wie so oft: Nicht (nur) jammern, auch einfach mal ausprobieren! :o)

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