Dicke Geschäfte. Airbus und Boeing im Nahen Osten

Go middle East - das ist das neue Motto für Flugzeugbauer wie Airbus und Boeing. Bei der derzeit stattfindenden und am Donnerstag zu Ende gehenden Luftfahrtmesse in Dubai konnte das US-Unternehmen Boeing bereits Rekordaufträge einfahren. Doch die Europäer zogen nach - auch Airbus zog dicke Aufträge an Land.

Derzeit ist Dubai das Zentrum der Flugzeugbauer.
Ersten unbestätigen Meldungen zufolge habe die in Kuwait ansässige Leasingfirma Alafco bei den Europäern einen Festauftrag über 50 Flugzeuge vom Typ A320neo unterschrieben - Listenpreis 4,6 Mrd. Dollar! Bis Ende des Jahres könnten noch  bis zu 30 weitere Maschinen hinzukommen.

Zusätzlich winken Airbus Bestellungen von der arabischen Fluggesellschaft Qatar Airways sowie von der Airline Emirates. Gesamt wären das Aufträge von weit über 10 Milliarden Dollar. Allerdings sind bei Flugzeugbestellungen Nachlässe im zweistelligen Prozentbereich üblich.

Der Nahe und Mittlere Osten gelten als Hoffnungsmarkt.
Ziel von Airbus sei es laut eigenen Angaben, insgesamt mehr als 150 Maschinen zu verkaufen. Nach der jüngsten globalen Marktprognose von Airbus werden Fluggesellschaften im Nahen Osten zwischen 2011 und 2030 etwa 1900 neue Passagier- und Frachtflugzeuge (mit mehr als 100 Sitzen) im Gesamtwert von 347,4 Mrd. US-Dollar benötigen. Mitbewerber Boeing geht sogar von einem Bedarf von 2520 Maschinen im Wert von 450 Mrd. Dollar aus.

Grund für die hohe Nachfrage sind nach Ansicht von Airbus neben der Flottenerweiterung und -erneuerung, die verstärkte Urbanisierung, die wachsende Anzahl von Megastädten und die insgesamt zunehmende Bedeutung der Region als geografischer Knotenpunkt und als Ferienziel.




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