Freiheits-Kampf. Wie geht es weiter mit Syrien?

Mit aller Macht versucht Präsident Bashar al-Assad sich an der Macht zu halten - und das mit unsagbarer Brutalität. Nach UNO-Schätzungen sind bereits mehr als 3000 Menschen umgekommen! Inzwischen stellt sich sogar die Arabische Liga gegen den Dispoten aus Damaskus. Wie geht es weiter mit Syrien?

Laut al-Assad protestieren hier "bewaffnete Banden"...
Zuerst dachte man, das Regime von Präsident al-Assad habe sich mit der Arabischen Liga geeinigt, doch dann gab es wieder ein Dementi. Die Liga hatte gefordert, dass man die Armee aus den Protesthochburgen abziehen solle, die mutmasslichen Regimegegner freilassen und einen Dialog in Kairo mit der Opposition beginnen solle. 

Gibt es keine Einigung, gehen Experten davon aus, dass die Liga Syriens Mitgliedschaft ausschliesst und in diesem Fall würden Russland und China vielleicht ihr Veto überdenken. Einzige Ausnahme in der Arabischen Liga bildet der Libanon, denn dort gibt die schiitische Hisbollah den politischen Ton an. Und diese ist mit den Regimes in Syrien und im Iran verbündet. 

Der syrische Geheimdienst operiert seit vielen Jahren im Libanon. Angeblich sei auch ein syrischer Oppositioneller am Flughafen in Beirut festgenommen worden. Insgesamt sollen 5000 Syrier in den Libanon geflohen sein. Jetzt hat das syrische Militär begonnen, Abschnitte der Grenze zum Libanon zu verminen. 

Wie sollte es auch anders sein, Unterstützung für die Brutalitäten des Assad-Regime, findet sich auch im Iran. Dort wünscht man sich, dass Assad an der Macht bleibt. Das syrische Regime hingegen rechtfertigt die Gewalt als Einsatz gegen „bewaffnete Banden“. Sicherheitskräfte setzen Heckenschützen gegen Demonstranten und Panzer und Artillerie in Wohnvierteln ein. 

Von den mehrfach angekündigten Reformen wurden bis jetzt keine einzige umgesetzt, im Gegenteil: Tausende Menschen wurden verschleppt und misshandelt. Und sollte es wirklich eine Wiedergeburt geben, so hat Hitler es wohl in Syrien geschafft.




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