Sisi - oder das wahre Leben der Romy Schneider

Alle Jahre wieder . . . Darauf könnte man eine Wette abschliessen, denn genau wie Weihnachten, genauso wiederholen sich jedes Jahr im Fernsehen manche Filme. Und Millionen von Zuschauern sehen an diesem Fest am liebsten Filmklassiker wie jenen aus dem Jahr 1954 -  „Sisi. Leben einer Kaiserin“. Darin spielt eine unvergleichbare Romy Schneider die junge Kaiserin Sisi. Das wahre Leben der Romy Schneider sah jedoch ganz anders aus - oder doch nicht?

Im Film schien das Leben der Sisi perfekt - im echten Leben der Romy nicht mehr...

Nun, zumindest am Anfang schien Sisi das schönere Leben zu führen. Denn die junge Sisi, das "Alter Ego" von Romy Schneider, hatte eine glückliche Kindheit. Dann kam ihre Heirat mit nicht einmal 17 Jahren. Die Ehe mit Kaiser Franz von Österreich war vielleicht am Anfang noch glücklich, doch spätestens nach der Geburt ihres ersten Kindes, das ihr von der Schwiegermutter sofort weggenommen wurde, war es mit der Harmonie vorbei. 

Und Kaiser Franz, der gewohnt war, alles anzunehmen und richtig zu finden, was seine Mutter Sophie tat, war für „Sisi“ keine Hilfe. 

Wobei ich absichtlich „Sisi“ mit einem s schreibe, weil die Kaiserin Elisabeth sich nie mit 2 s geschrieben hat – und es wäre wohl an der Zeit, dass manche Herren Produzenten der Geschichte nachgingen und sich an Fakten hielten ...  :)

Soweit so gut im Film! Was aber im wahren Leben mit der Filmschauspielerin Romy Schneider getrieben wurde, war vermutlich ein Greuel. Ihre eigene Mutter, Magda Schneider, verkörperte ja auch im Film ihre Mutter. Dort ganz als liebevolle und besorgte Frau dargestellt, war sie in der Realität genau das Gegenteil. 

Ihr wäre wohl die Rolle als harte und herzlose Schwiegermutter besser zugestanden. Magda Schneider war eiskalt, herrschsüchtig und wenn Romy nicht das tat, was sie von ihr verlangte, schreckte sie keineswegs vor körperlicher Züchtigung zurück. 

Besonders schlimm war es nach der Scheidung, da sie von ihrem Stiefvater immer wieder sexuell bedrängt wurde. Romy wurde auch das Essen vorgeschrieben, ein Stück Kuchen war nur drin, wenn sie heimlich ins nächste Café schlich. Nach dem Film „Sisi. Leben einer Kaiserin“ wurde Romy sehr berühmt und ihre Mutter war nur eifersüchtig auf ihren Erfolg. 

So wurde Romy immer mehr Mittel zum Zweck, bis sie endlich den Mut fasste und nach Frankreich ging. Dass ihre Mutter und auch ihr Vater vor und während dem zweiten Weltkrieg von Nazigrössen eingeladen worden waren und mit Göbbels Feste gefeiert hatten, ist bekannt. 

Man munkelt noch sehr viel von Magda Schneider und Hitler, was aber nicht bewiesen ist. Aber all dies machte Romy zeit ihres Lebens viel zu schaffen und dürfte wohl mit ein Grund sein, dass ihr Leben so traurig enden musste.

Fortsetzung folgt...




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