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Warum ist der 26. Dezember ein heiliger Feiertag?

Der 26. Dezember ist ein hoher christlicher Feiertag. Und weil dieser Tag auch Stephanstag heisst, erstmal ein kleiner Glückwunsch: Lieber Stefan- liebe Stefanie (natürlich an alle die so heissen) alles Gute zum Namenstag!! Warum das Fest des Heiligen Stephan am 26. Dezember (2. Weihnachtsfeiertag) stattfindet und wer dieser Stephan war, das erfährst du wenn du weiterliest.

Der heilige Stephanus wird gesteinigt ...

Stephanus war der erste von sieben Diakonen der urchristlichen Gemeinde in Jerusalem; diese Diakone waren noch von den Aposteln durch Handauflegung geweiht worden und waren sowohl für die Glaubensverkündigung zuständig wie auch für die sozialen Belange der Gemeinde. 

Sie hatten den Rang von Gemeindeleitern, die in ihrer Bedeutsamkeit nahe an die Apostel heranreichten (Apostelgeschichte 6, 1 - 7). Stephanus galt als herausragender Prediger.

Wegen einer seiner Predigten geriet Stephanus mit den hellenistischen Juden Jerusalems in Konflikt. Sie brachten ihn unter dem Vorwurf der "Reden wider die heiligen Stätten und das Gesetz" vor den Hohen Rat (Apostelgeschichte 6, 8 - 15). Er durfte seine Verteidigungsrede, in der er seinen christlichen Glauben bekannte, jedoch gar nicht erst zu Ende führen.

Stephanus wurde als Lästerer verurteilt und von einem aufgewiegelten Mob vor den Stadttoren - nach der Überlieferung beim Damaskus-Tor - gesteinigt. Hier taucht übrigens auch erstmals Saulus von Tarsus auf - der spätere Paulus ("vom Saulus zum Paulus").

Die sterblichen Überreste von Stephanus wurden mehrmals umgebettet, von Nikodemus über Gamaliel bis schliesslich in der Zionskirche von Jerusalem seine vorläufige Ruhe fand. 

Jahre darauf starb ein Senator aus Konstantinopel in Jerusalem und ordnete an, neben Stephanus begraben zu werden, dem er eine Kapelle hatte bauen lassen.

Als nun dessen Frau nach Konstantinopel zurückkehren und den Sarg ihres Mannes mitnehmen wollte, verwechselte sie ihn mit dem des Stephanus. Auf abenteuerliche Weise gelangte so der Sarg nach Konstantinopel und von dort im Jahre 560 nach Rom in die Krypta von San Lorenzo fuori le mura.

Stephanus war im Mittelalter einer der am meisten verehrten Märtyrer. Das Fest des Stephanus am Tag nach dem der Geburt Jesu wurde schon seit der Einführung des Weihnachtsfestes begangen, wodurch die Freude über die Geburt und die Trauer über die Bedrohtheit des Lebens ganz nahe zusammen gesehen wurden.

Im Mittelalter förderten besonders die deutschen sowie die ungarischen Könige und Kaiser seinen Kult. Besondere Bedeutung erlangte Stephanus für Pferde, die in seinem Namen gesegnet wurden, am Stephanstag wechselten Pferdeknechte und Kutscher ihren Arbeitgeber.

Gesegneter Rotwein, in den ein Stein versenkt wurde, galt als Heilmittel. An Arme wurde am Stephanstag Brot ausgeteilt, womit die ursprüngliche Tätigkeit der Diakone nachvollzogen wurde. 

Kinder zogen singend von Haus zu Haus und baten um Gaben, dieser Brauch ist dann auf den 6. Januar übergegangen. Die meisten dieser Bräuche sind heute allerdings fast vergessen.






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