Costa Concordia. Geheimnisvolle blinde Passagierin gefunden!

Fieberhaft hatten italienische Ermittler seit Tagen jene blonde Frau gesucht, die von mehreren Zeugen noch während dem Unglück auf der Brücke der Costa Concordia gesehen worden war. Diese rätselhafte Blondine, die auf keiner offiziellen Liste war, könnte eine wichtige Zeugin sein - denn mit ihr soll sich Kapitän Francesco Schettino vor dem Unglück vergnügt haben.

Das Ergebnis der Protzerei eines feigen Kapitäns...
Wie ein gewaltiges Puzzle setzen die italienischen Ermittler tausende Aussagen und Ermittlungserkenntnisse zu einem immer klarer werdenden Bild zusammen. Eine der grossen offenen Fragen: Wo war Kapitän Francesco Schettino vor und während dem Unglück der Costa Concordia? Auf die Aussagen des inzwischen suspendierten Kapitäns setzen die italienischen Ermittler schon seit längerem keinen Pfifferling mehr.

Mehr Interesse haben die Ermittler und die Staatsanwaltschaft an jener bisher geheimnisvollen Blondine, die zusammen mit dem Kapitän zu Abend gegessen und sich später auch auf der Brücke aufgehalten haben soll. Und den Italienern ist es jetzt gelungen, das Rätsel um die Identität der blonden Passagierin zu lösen! 

Die rätselhafte Blondine ist gefunden: Domnica Cemortan aus Moldawien.
Es handelt sich umd die 25-jährige Domnica Cemortan aus Moldawien. Die Staatsanwälte glauben, dass sie möglicherweise entscheidende Hinweise darüber geben kann, was passiert ist - und wo der ehemalige Kapitän sich überall aufgehalten hat. Denn wie mehrere Passagiere übereinstimmend aussagten, hatte sich der feige Schettino noch kurz vor dem Unglück mit der Blondine beim Abendessen vergnügt.

Ihr, so scheint es, wollte Schettino auch mit seinem waghalsigen Manöver imponieren. Die Folgen der Protzerei: Mindestens 11 Tote und zumindest 24 Vermisste. Eventuelle blinde Passagiere gar nicht mit eingerechnet.

Die Costa Concordia auf Satellitenaufnahmen.
Die Ermittler gehen offenbar davon aus, dass mehrere Personen als eingeladene blinde Passagiere an Bord gewesen sein könnten. Für das Personal von Kreuzfahrten sei es kein Geheimnis, dass Kapitän und Offiziere diskret "in gewisser Zahl" Freunde oder Verwandte auf ihr Schiff einladen könnten, ohne dass diese offiziell registriert seien. Das könnte auch die Verwirrung bei der Zahl der Vermissten erklären.

Auch sonst werden immer mehr erschreckende Details bekannt. So hatten noch eine halbe Stunde nach der Kollision des Schiffes Crewmitglieder der Küstenwache gefunkt, die Costa Concordia hätte nur einen Stromausfall erlitten - es gäbe keinen Notfall an Bord! 

Die Helfer arbeiten bis zum Umfallen. Helden der Katastrophe.
Zu diesem Zeitpunkt hatten aber bereits viele Passagiere Rettungswesten übergezogen und teilweise selbst per Handy bei der italienischen Polizei angerufen und diese um Überprüfung des Zustandes der Costa Concordia gebeten.

Wie es weitergeht? Am Wochenende soll mit dem Abpumpen des noch in der Concordia lagernden Treibstoffs begonnen werden. Eine äusserst riskante Sache, da das Schiff aufgrund des dadurch geänderten Gewichts ins Meer abzugleiten droht.









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