Costa Concordia. Hoher Preis für Arroganz des Kapitäns

Costa Concordia - wir alle verfolgen mit Schrecken das Unglück des Luxusliners "Costa Concordia" und irgendwie ruft es in einem Bilder wach, und zwar die von der "Titanic", die vor fast genau 100 Jahren unterging. Und auch dort waren Fehleinschätzung und Arroganz des Kapitäns und der Verantwortlichen Schuld am Tode vieler Menschen.

Wieviele Menschenleben waren wirklich der Preis für die Arroganz
des feigen Kapitäns Francesco Schettino???

Auch auf der "Concordia" steigt die Zahl der Toten und Vermissten immer weiter an (bis jetzt sechs Tote und 29 Vermisste), aber das ist sicher noch nicht das Ende.

Besonders schwerwiegend ist das Verhalten des Kapitäns Francesco Schettino, der sich überhaupt nicht um die Passagiere gekümmert hat und sich selbst wohl als einer der ersten in Sicherheit gebracht hatte.  
Nach Zeugenaussagen habe er das Schiff mit 4200 Passagieren an Bord zu nahe an der Küste vorbeigeführt, wo es auf einen Felsen gelaufen war, leckgeschlagen und dann auf die Seite gekippt ist. 

Es ist absolut ein "menschliches Versagen", dies auch die Auffassung des italienischen Chefs von Costa Creciere, Pierluigi Foschi. Man werde dem Kapitän zwar juristische Unterstützung geben, aber das Unternehmen habe auch die Pflicht, seine 24 000 Beschäftigten zu schützen.




Inzwischen hat die italienische Küstenwache die Zahl der Vermissten gegenüber vorherigen Angaben verdoppelt: 29 Menschen würden noch vermisst, 25 Passagiere und vier Besatzungsmitglieder.

Zwölf der Vermissten sollen Deutsche sein, dies bestätigte die deutsche Polizei. Davon werden zehn vermisst und was man bis jetzt weiss, ist einer tot geborgen worden.

Costa-Kreuzfahrten sicherte den Opfern der Schiffshavarie Entschädigung zu. "Wir nehmen mit jedem einzelnen Gast Kontakt auf", sagte Jensen. Die Bergung des Wracks wird nach Einschätzung von Hans Hopman, Professor für Schiffsbau an der Technischen Universität Delft, möglicherweise Monate dauern.

Man muss sich immer wieder die Frage stellen, ob es nicht wie ein Hohn klingt, wenn man Entschädigungen verspricht, als ob je ein Menschenleben entschädigt werden könnte. Und gerade in diesen besonderen Fällen, wo Leichtsinn, Verantwortungslosigkeit und dann noch dazu Feigheit dafür verantwortlich gemacht werden müssen.

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl gehören den Geretteten, aber ganz besonders den Angehörigen der Opfer.











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