Der beste Boxer aller Zeiten. Muhammad Ali wird 71

Einst war er der am meisten gefürchtete Boxer der Welt. Wer immer ihm im Ring vor die Fäuste kam, landete nach kurzer Zeit auf den Brettern. Inzwischen ist es ruhig geworden um den einstigen besten Boxer der Welt, Cassius Clay alias Muhammad Ali. Die Legende Muhammad Ali hat hingegen kein bisschen an Glanz verloren. Am 17. Januar feiert Muhammad Ali seinen 71. Geburtstag - und kämpft immer noch den wohl schwersten Kampf seines Lebens.

Das gefürchtete "Grossmaul" wird 71. Der beste Boxer der Welt Muhammad Ali.

Feiern wird Muhammad Ali seinen 71. Geburtstag in seiner Heimatstadt Louisville im US-Staat Kentucky. 

Besonders in seiner Heimatstadt gilt Muhammad Ali immer noch als Held. Er selbst sieht seinen 71. Geburtstag mit gemischten Gefühlen entgegen, denn wie seine Ehefrau Lonnie erklärte, sei Muhammad Ali zwar "froh, dass er seinen 71. Geburtstag erlebt, aber er will hören, dass er nicht wie 71 aussieht."

Der lange Zeit beste Boxer der Welt galt und gilt noch als arrogant und als Grossmaul, seine Sprüche waren in seiner aktiven Zeit mindestens gleich gefürchtet wie seine hammerharten Schläge im Ring.

Bereits in seinem ersten Kampf um einen Weltmeistergürtel im Februar 1964 gegen Titelverteidiger Sonny Liston holte sich der als Aussenseiter in den Kampf gegangene Cassius Clay den Titel - nach sechs Runden Kampf hatte Liston das Handtuch geworfen. "Ich bin der Grösste" brüllte der neue Weltmeister daraufhin die Mikrofone - sein Ruf als "Grossmaul" war geboren.




Noch im gleichen Jahr konvertierte der Boxer zur Organisaton "Nation of Islam" des schwarzen Bürgerrechtlers Malcolm X und nannte sich fortan Muhammad Ali. Weil er 1967 den Wehrdienst verweigerte und nicht nach Vietnam wollte, verlor Ali nicht nur seine Boxlizenz für 3 Jahren, sondern wurde auch zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. Gegen eine Kaution blieb der Ausnahmeboxer dann aber auf freiem Fuss.

Nach der Zwangspause trat Muhammad Ali am 8. März 1971 im New Yorker Madison Square Garden zum legendären "Boxkampf des Jahrhunderts" gegen den damals aktuellen Weltmeister Joe Frazier an. In einem hochklassigen Kampf über 15 Runden setzte sich Frazier nach Punkten durch. Ali ging in der Schlussrunde erstmals in seiner Karriere zu Boden.

Als einer der besten Kämpfe der Boxgeschichte gilt das als "Thrilla in Manila" vermarktete Duell gegen Joe Frazier im Jahr 1975. Frazier gab nach 14 hart umkämpften Runden auf.

Auch Muhammad Ali war danach nicht mehr derselbe. Schon damals hatten Ärzte befürchtet, dass beide Boxer von diesem Kampf gesundheitliche Schäden davongetragen haben.

Nach einer Niederlage gegen Trevor Berbick verabschiedete sich Muhammad Ali Ende 1981 mit fast 40 Jahren aus dem Ring. Zu diesem Zeitpunkt war bereits sein härtester Gegner in den Boxring gestiegen, der ihn auch heute noch fest umklammert: Die Parkinson-Krankheit.

Leserempfehlung zu diesem Thema: >>>Michael J. Fox und Muhammad Ali gegen Parkinson









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