Entführung in Äthiopien

Wer die Gefahr sucht, kommt darin um. Es scheint, als würde sich dieses Sprichwort immer wieder bewahrheiten, wie jetzt wieder der Überfall auf eine Reisegruppe in Äthiopien zeigt.


Die Teilnehmer der Reisegruppe wollten keine "normalen Ferien" machen, wie sie zum Teil selbst angaben, sondern suchten das Abenteuer. Sicher haben die Touristen nicht gedacht, welch ein schreckliches "Abenteuer" dies werden würde. 

Das Bundesaussenministerium bestätigte nach Angaben der Regierung von Addis Abeba, dass fünf Touristen ums Leben gekommen wären. Unter ihnen befinden sich zwei Deutsche, zwei Ungarn und ein Österreicher. Zwölf Personen konnten gerettet werden. Die Leichen der getöteten Touristen befinden sich nun in Addis Abeba. Dies wurde vom staatlichen äthiopischen Fernsehen gemeldet.

Es ist noch unklar, was die Hintergründe für diesen Überfall sind. Die äthiopische Regierung machte von der eritreischen Regierung ausgebildete Banditen dafür verantwortlich.  

Es wird immer wieder auf das erhöhte Risiko an der >>>Danakil-Senke hingewiesen. Warum Reiseveranstalter trotzdem Touren dahin anbieten ist unverständlich. Und noch unverständlicher ist der Leichtsinn mancher Menschen, denen die Abenteuerlust mehr bedeutet als normaler Verstand. 

Genau diese Leute erwarten dann, dass sich andere für sie einsetzen, selbst auf die Gefahr, dass sich auch diese in Lebensgefahr begeben. Dies ist nicht nur hier der Fall, dies passiert immer wieder, sei es beim Bergsteigen, bei anderen Extremsportarten oder sonstigem, wo immer Bruder Leichtsinn als Gefährte mit dabei ist. 

So schrecklich dies alles ist, wann werden die Menschen endlich begreifen, dass man "Wer die Gefahr sucht, auch darin umkommen kann!" Und diese Reiseveranstalter, die in solche Gebiete eben Ferien anbieten, sollte man gehörig zur Kasse bitten, auch wenn das leider wie hier, die Menschen nicht mehr lebendig macht.




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