Leser decken auf. Rezept mit bedrohtem Haifisch in der Schweiz

Jährlich werden über hundert Millionen Haie grausam gejagt und umgebracht. In vielen Teilen der Erde ging der Haifischbestand um bis zu 80 Prozent zurück - Haie drohen inzwischen auszusterben! Und dennoch wurde in einer Schweizer Tageszeitung ein Menü mit Haifischsteaks beworben! Eine Schande, meinte ein Leser des Hot.NEWS.Blog! Leser decken auf - Haifischmenüs in der Schweiz!

Haie, denen bei lebendigem Leib die Flossen abgeschnitten wurden, landen als "Delikatesse" bei uns ... 
Wo fängt Tierschutz, wo fängt Verantwortung an? Ein Tierfreund und tauchbegeisterter Leser des Hot.NEWS.Blog aus dem Schweizerischen Diepoldsau machte uns auf einen nicht nur seiner Meinung nach skandalösen "Rezeptvorschlag" in einer deutschsprachigen Schweizer Tageszeitung aufmerksam.

Dort wird quasi als "Tipp des Tages" ein Menü mit Haifischsteak empfohlen! Haifische werden nicht in "Biofarmen" gezüchtet, um auf dem Teller des Menschen zu laden - Haifische werden von skrupellosen Fischereiflotten gejagt, bestialisch zu Tode gequält und dann (oft verbotenermassen) auch nach Europa geliefert.

Zurecht fragt sich unser Leser, wo in solchen Fällen der sonst wegen "jeder Kröte aufmarschierende Tierschutz" bleibt? Sind Haie für den Schweizer Tierschutz zu weit weg, und deshalb nicht interessant? Oder ist es, weil man sich nicht mit den mafia-ähnlich organisierten (und auch so handelnden) Hai-Jägern anzulegen traut? Da ist es doch leichter, die Schweizer Bauern mit realitätsfremden "Tierschutzgesetzen" zu quälen...

Wo bleibt der Protest Schweizer Tierschutzorganisationen, wenn Haifischsteaks angeboten werden?
In Ländern wie Taiwan, Singapur, China oder Hongkong gilt Haifischflossen-Suppe als Delikatesse und Statussymbol - und für "Gourmets" Haifischsteak als fragwürdiger Leckerbissen. Wie >>>Greenpeace und >>>WWF mitteilen, wurden in den letzten Jahren jeweils weit über 100 Millionen Haie gefangen - und meist grausamst getötet. Experten befürchten, dass Haie in weniger als 10 Jahren ausgestorben sein könnten!

In vielen Staaten dieser Erde stehen Haie inzwischen unter Schutz und dürfen nicht mehr gejagt werden. Wie grausam Haie dennoch weiterhin gejagt und getötet werden, das kannst du im unten folgenden Video in den ersten 10 Minuten sehen.

Greenpeace empfiehlt inzwischen eindrücklich, auf den Kauf von Haifischsteaks zu verzichten (für den Link zu Greenpeace >>>hier klicken, Empfehlung steht dort ganz unten).  

Dass dann in einer Schweizer Tageszeitung dann auch noch ein Menüvorschlag mit einer nach Greenpeace, WWF und anderen grossen Tierschutzorganisationen vom Aussterben bedrohten Tierart abgedruckt wird, ist in diesem Zusammenhang mehr als skandalös!

Gibt es denn bei uns, so unser Leser, nichts mehr, womit ein Menüvorschlag gemacht werden könnte? Keine heimischen Rinder, keine Schweine, keine Gänse, keine Fischarten aus der Region? Muss es eine gefährdete  und von vielen Staaten dieser Erde geschützte Tierart sein, an deren Ausrottung mafiaähnliche Banden verdienen - ganz abgesehen davon, dass Haifischsteak noch tausende von Kilometern hergeflogen werden muss?

"Rezeptvorschlag" in einer Schweizer Tageszeitung vom Freitag, 27. Januar 2012
Wie es scheint, schreien viele zwar nach Tierschutz - solange es "die anderen machen" müssen. Tierschutz kann aber auch sein, auf solche makabren Rezeptvorschläge zu verzichten - einmal als Koch, und dann auch als Tageszeitung, die solche Sachen auch noch abdruckt.

Sie haben Recht, lieber Herr Fritz B. und liebe Redakteure jener Schweizer Tageszeitung, Haifischsteaks sind in der Schweiz nicht verboten. Doch nicht alles, was nicht verboten ist, sollte auch gemacht werden - wir sind da wieder bei oben angeführter Verantwortung, die jeder einzelne von uns trägt - oder wie in diesem Beispiel, leider nicht tragen will...












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8 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Genau so ist es in unserer so hochgelobten Schweiz. Wegen Frösche, Fledermäuse und anderes Getier macht man ein Büro auf. Man darf einfach nicht mehr wegschauen. Denn bei richtigen Tierquälereien schweigt man. Solche Restaurants sollte man absolut meiden und zwar für immer!

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    1. Recht hast! Leider ist alles verpixelt und es ist nicht zu erkennen, wo der Koch seine "Leckereien" auftischt.

      Warum habt ihr denn DAS gemacht? Dieser Spezialitätenkoch hat sich doch mit seinem Hairezept auch in die Öffentlichkeit getraut!

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    2. Baron_Münchhausen31. Januar 2012 um 14:37

      Ein Koch aus dem Altersheim? Na dann hat er ja nicht mehr mit viel Protesten zu rechnen von denen ^^

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  2. Dabei wär ja Tierschutz in diesem Fall richtig einfach: Indem man etwas NICHT tut, schützt man die Haie. Denn auch bei der Tiermafia zählt immer noch der Profit. Wenn es keinen gibt, der hier Haifisch kauft - wird auch keiner geliefert!

    Abgesehen davon: Ist ja richtig eklig! Was kommt als nächstes? Gebratene Gorillahände? Pfui Deibel!

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    1. Du, bring da mal keine neuen Ideen auf! Wer weiss was der Altersheim-Koch da dann seinen Senioren sonst noch auftischt!!!

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  3. Hallo Carinther 78, wo Du recht hast, hast Du recht! Habe nochmals die Zeitung rausgesucht, und es hat mir fast die Sprache verschlagen. Jetzt tischt man Hai schon im Altersheim auf. Na ja, den alten Leutchen kann man ja alles vorsetzen. Der Koch heisst nämlich Fritz Bartholet vom Altersheim Fahr, St.Margrethen. Ist ja nicht geheim, sondern noch stolz mit Bild in der Rheintaler Volkszeitung, Teil Weekend, vom Freitag, 27. Januar. Das einzig positive: Es war wenigstens kein Restaurant in unserer Region! Hoffentlich bleibt das so!

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  4. Sorry, ich entschuldige mich, es war nicht in der Volkszeitung sondern im Rheintaler Weekend! Nochmals Entschuldigung!

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  5. es gibt leider sogar restaurants, die haifisch servieren: http://www.asica.ch/pdf/ASICA_menu_card.pdf

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Danke für eure Kommentare. Und dafür, dass ihr fair und mit Respekt anderen Meinungen gegenüber diskutiert.

Euer HotNewsBlog-Team

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