Ochse Gorbatschow auf grosser Tour

Aus der Toskana durch halb Italien in die Schweiz - und das mit einem Ochsenkarren mit Besatzung! Zu bestaunen ist dieses Abenteuer derzeit an den Solothurner Filmtagen in der Schweiz. Und noch ein Ochse schreibt derzeit abseits des Festivals Schlagzeilen. Denn ein Ochse, der aus Italien in die Schweiz eingereist war, darf jetzt nicht mehr zurück - weil es ein Ochse ist.

Peter Kuster  (Kantonsratskandiat) mit dem Ochsen, den es laut italienischen Behörden gar nicht gibt ...
Kurz zurück zu den Solothurner Filmwochen. Dort läuft auch der Schweizer Film "a passo di bove" (etwa: eine Ochsentour) unter der Regie von Hugo Sigrist und Markus Baumann. Darin wird erzählt, wie die Hauptdarsteller (ein paar maremmanische Ochsen sowie Walter Messmer und Margrit Streuli Messmer) von der Toskana quer durch Italien in die Schweiz gewandert sind.

Wer also grade in Solothurn ist und die Möglichkeit hat, die Filmwochen zu besuchen: Dieser Film ist empfehlenswert!

Fühlt sich wohl im "Asyl" bei Peter Kuster auf dem Tratthof. Ochse Gorbatschow
Doch mit der Tour von der Toskana in die Schweiz ist das Abenteuer noch lange nicht vorbei. Denn einer der Ochsen, unser "Held" Gorbatschow, durfte nach seinem Kurzurlaub in der Schweiz nicht mehr zurück nach Italien. Warum? Weil es in Italien angeblich gar keine Ochsen mehr geben soll. Und was es nicht gibt, das darf nicht rein ins Land. Sagen die italienischen Behörden.

Also muss Gorbatschow in der Schweiz bleiben. Asyl fand er bei Peter und Theres Kuster auf dem Tratthof im Schweizerischen Diepoldsau. Auch weil sein Besitzer, Walter Messmer, zur Zeit im Spital ist und dadurch nicht mehr alle (steinigen) Behördengänge tätigen kann. 

Wie die Geschichte weitergeht? Wir erzählen davon.













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1 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. "Gorbatschow" muss man gesehen haben, ich kann euch nur sagen, das ist ein wahrer Prachtskerl. Und ausserdem sehr liebebedürftig, einfach ein Schatz! Ich hoffe, er darf hier bleiben und die Behörden legen nicht noch mehr Steine auf seinen Wanderweg.

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