Die Geschichte der Ovomaltine

Es ist wohl eines der berühmtesten Getränke im deutschsprachigen Raum - die Ovomaltine. Und wer hat`s erfunden? Richtig - ein Schweizer! Was einst als Medizin galt, ist heute vom Frühstückstisch fast nicht mehr wegzudenken. Die Geschichte der Ovomaltine - wie alles begann.



Es begann im Jahre 1865 im Schweizerischen Bern. Dort forschte der Apotheker Dr. Georg Wander in seinem Labor nach einem Mittel, um der damals weit verbreiteten Mangelernährung entgegenzuwirken. Schnell entschied er, als Basis ein Naturprodukt zu nehmen, das schon seit mehr als 2000 Jahren als Heilmittel gilt: Das Malz. Das wird aus gekeimten Gerstenkörnenr hergestellt und ist reich an Vitaminen und Aufbaustoffen.

Georg Wander entwickelte so einen Malzextrakt, der während Jahrzehnten für viele Kleinkinder und Kranke oft ein lebensrettendes Aufbauprodukt war.

Als Georg Wander im Jahre 1897 verstarb, übernahm sein Sohn Albert - auch er ein Chemiker und Apotheker - das Unternehmen.

Er entwickelte um die Jahrhundertwende das "Kraftnahrungsmittel" seines Vaters weiter, indem er es im Geschmack verfeinerte und mit weiteren natürlichen Kraftspendern anreicherte.

Seine Idee: Als Rohstoff das Malz, dazu das Ei als Inbegriff der Fruchtbarkeit, die Milch als erste und vollwertige Nahrung des Kleinkindes und zu geschmacklichen Abrundung etwas Kakao.

Den Namen des Pulvergetränks leitete er aus den Zutaten Ovum (lateinisch für Ei) und Malz ab - die OVOMALTINE war geboren.

1904 kam dann die Ovomaltine erstmals auf den Markt. Anfangs noch als rein medizinisches Präparat verkauft, entdeckten bald auch gesunde, aktive Menschen die aufbauende Wirkung des revolutionären Getränks.

Besonders Sportler schätzten die Ovo als wohlschmeckende Zwischenverpflegung. Der Siegeszug der Ovomaltine auch weit über die Grenzen der Schweiz hinaus hatte begonnen.

Heute liegt das Ovomaltine-Zentrum Europas in Neuenegg, einem kleinen Ort in der Nähe der Schweizer Hauptstadt Bern. Hier werden auch andere Produkte der Firma Wander wie z.B. Caotina oder Isostar für ganz Europa hergestellt.

Ingesamt über 18'000 Tonnen fertig verpackte Nahrungsmittel verlassen pro Jahr die Herstellungsanlagen in Neuenegg - das entspricht dem Gewicht von 3'600 ausgewachsenen Elefanten. Ob das Getränk auch denen schmeckt?





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