Drive-In für die Leichenhalle. Adams Funeral House

Es klingt herzlos. Es sieht seltsam aus. Autos fahren in einen Drive-In, halten kurz neben einer Glaswand, hinter der ein Verstorbener in einem offenen Sarg liegt. Ein Leichenhallen-Drive-In. Schauen, Fenster wieder hoch, losfahren. Adams Funeral Home in Los Angeles ist der einzige Ort in Kalifornien, an dem den Verstorbenen quasi beim Vorbeifahren der letzte Respekt gezollt werden kann.

Ein Leichenhallen-Drive-In. Naja...
Ein Leichenhallen-Drive-In? Wieso macht man denn sowas? Die Firmensprecherin Denise Knowles-Bragg hat eine umwerfend einfache Antwort drauf: Aus Bequemlichkeit.

Der ursprüngliche Gedanke sei gewesen, es vorallem älteren Menschen einfacher - und bequemer - zu machen, sich von einem Verstorbenen zu verabschieden. Auch würden sich viele Menschen in ihrem eigenen Auto "sicherer" fühlen und könnten Emotionen freien Lauf lassen.

Dass ihre Idee sich derart zu einem "Renner" entwickeln würde, hätte keiner vorher gedacht.


Besonders schräg: Inzwischen nutzen immer mehr Menschen ihre Mittagspause für einen kurzen Halt - erst zur Leichenhalle und dann zum McDonald`s-Drive-In??? Naja...









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