Endstation Krankenhaus. Saufen bis zum Koma

Saufen bis zum Koma, Endstation Krankenhaus - oder noch schlimmer. Warum trinken Jugendliche bis zur Besinnungslosigkeit? Ist es, weil viele junge Leute gar nicht wissen, wie hoch der jeweilige Alkohol in ihren Drinks ist  oder die Wirkung von Alkohol einfach unterschätzt wird?

Eine grosse Gefahr liegt in den sogenannten "Designergetränken", die in den letzten Jahren vermehrt auf den Markt geworfen wurden. Deren Auswahl wird immer raffinierter und vielfältiger. 

Für die weiblichen Konsumenten wurden zum Beispiel gezielt Biere kreiert, die mit Aromen von exotischen Früchten aufgepeppt wurden. Ein grosser Renner sind auch Spirituosen kombiniert mit Energydrinks oder mit Limonaden. Dabei wird mit zugefügten Aromen und Zucker der Geschmack des Alkohols überdeckt - die Wirkung jedoch bleibt!

Was auffällt: Meistens saufen sich Jugendliche in der Gruppe bis ins Koma. Man will sich beweisen, die Hemmungen fallen und es fällt ihnen leichter Kontakte zu knüpfen, besonders mit dem anderen Geschlecht. Das birgt aber zusätzlich die Gefahr von ungeschütztem Sex - mit Folgen wie einer ungewollten Schwangerschaft bis hin zur Ansteckung mit Geschlechtskrankheiten oder sogar mit dem HI-Virus. 

Alkoholisierte Menschen neigen auch öfters zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, einem weniger vorsichtigen Umgang mit illegalen Drogen sowie leichtsinnigem Verhalten im Strassenverkehr - immer öfter auch mit tödlichen Folgen. Dass beim Komasaufen auch die Hirnentwicklung leidet, aber auch andere Organe Schaden nehmen, ist den allermeisten Komasäufern oft überhaupt nicht bewusst. 

Doch was tun, wenn Eltern merken, dass ihre heranwachsenden Kinder immer wieder zuviel trinken? Betroffene Eltern erzählen: Es helfen keine Moralpredigen, keine harten Strafen, aber noch weniger hilft falsche Toleranz. 

Suchen Sie mit ihren Kindern raschestmöglich das Gespräch - wenn ihnen die Sache aber über den Kopf wächst und alle Versuche zu Gesprächen scheitern, suchen Sie unbedingt Unterstützung bei einer Jugend- oder Suchtberatungsstell. Denn junge Menschen sind zu wertvoll, um sie einfach in Stich zu lassen!




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