Schweizer Pharmakonzern Novartis lässt Babys sterben!

Was würdest DU tun, wenn ein Pharmakonzern die Medikamentenpreise derart hochtreibt, dass du dir sie nicht mehr leisten kannst - und dein Kind vielleicht deshalb stirbt??? Der Schweizer Pharmakonzern Novartis hat genau das vor!!! Novartis will die Lebensader für Millionen von Menschen in Entwicklungsländern abschneiden. Nur wir können diesem Skandal ein Ende bereiten. Heute Indien - morgen die Schweiz???

Müssen künftig Babys sterben wegen der Geldgier von Novartis? Heute Indien - morgen die Schweiz?

Gastbeitrag von Jamie Choi, AAVAZ.org - Die Welt in Aktion

Novartis verklagt die indische Regierung, um noch mehr Profit aus der Not von Kranken und Bedürftigen herauszuschlagen. Sollte Novartis gewinnen, besteht die Gefahr, dass indische Unternehmen nicht länger günstige Medikamente gegen Malaria, AIDS, Krebs und andere lebensbedrohliche Krankheiten herstellen können, womit Millionen von Menschen der Behandlung beraubt wären, die sie so dringend benötigen. 

Doch die Weltöffentlichkeit kann Novartis dazu bewegen, die Klage noch vor der endgültigen Entscheidung zurück zu nehmen, wie schon in einer ähnlichen Situation bei einem pharmazeutischen Patentprozess in Südafrika.

In wenigen Tagen erfolgt die entscheidende Anhörung vor dem Obersten Gerichtshof Indiens - wir könnten Novartis-Chef Joe Jimenez mit einer deutlichen Mahnung dazu bewegen, dass er von seinem blamablen Angriff gegen die Armen dieser Welt Abstand nimmt.

Auch "Ärzte ohne Grenzen" protestiert gegen das unmenschliche Vorhaben von Novartis!
Unterzeichnen Sie jetzt die Petition - sobald wir 100.000 Unterschriften haben, werden wir eine indisch-schweizerische Doppeloffensive starten, mit schlagkräftigen Aktionen in Indien und der persönlichen Überreichung der Petition an Jimenez, während der jährlichen Hauptversammlung nächste Woche in Basel:


Hinweis der Redaktion: Knapp 30`000 Menschen bis jetzt bereits "unterschrieben"!!!

Indiens Rolle als "Apotheke der Armen" bietet für viele ein Hoffnungsschimmer -- als weltgrößter Lieferant kostengünstiger Generika hat es das Leben von Millionen von Menschen in Entwicklungsländern gerettet, die sich sonst die schwindelerregenden westlichen Preise nicht leisten könnten. 

Ermöglicht wurde dies durch Indiens Patentrecht, welches verhindert, das lebensrettende Medizin mittels teurer Patentblockaden unter Verschluss bleibt. Seit Jahren versuchen große Pharmakonzerne dieses lebenswichtige Gesetz zu kippen, in der Hoffnung eine Goldmine zu erschließen, auf Kosten der Kranken und Armen.

Novartis hat eine Armee von Anwälten engagiert um dieses Patentrecht abzuschaffen - um dann die Medikamentenpreise in die Höhe zu treiben! Heute Indien - morgen die Schweiz, Österreich und Deutschland? 

Wegen geldgieriger Konzerne wie Novartis kommt ganz Europa in Verruf!
Schlimmer noch, es würde den Weg für große Unternehmen frei machen, alle möglichen wichtigen Medikamente zu patentieren und damit die Zukunft Indiens pharmazeutischer Industrie und das Leben von Millionen von Menschen auf’s Spiel zu setzen, die auf die Medikamente aus Indien angewiesen sind. Und wenn es in Indien klappt - sind dann als nächstes wir in Europa "dran"?

Novartis-Chef Jimenez hat es in der Hand dieses Vorgehen zu beenden - senden wir ihm einen gewaltigen Aufruf aus der Schweiz, zusammen mit der Unterstützung der Avaaz Mitglieder in Indien, um ihn dazu zu bringen, die Klage fallen zu lassen. Wir werden sicherstellen, dass unsere Aktion rechtzeitig zu Novartis’ jährlicher Hauptversammlung nächste Woche überall in Indien und in der Schweiz Schlagzeilen macht:


Zugang zu erschwinglicher Medizin ist ein fundamentales Menschenrecht - kein Unternehmen sollte die Macht haben, dieses Recht irgendjemandem im Namen der Gier vorzuenthalten. Schließen wir uns zusammen, um die Rechte der Patienten dieser Welt gegen die großen Pharmakonzerne zu verteidigen und dabei zu helfen, den Ausgang im Kampf Mensch gegen Profit mitzuentscheiden.

Mehr Informationen auch in einem Bericht des Schweizer Fernsehens:




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