Undercover-Film über somalische Piraten vernichtet

Obwohl die Piraterie mit modernsten Mitteln bekämpft wird, nimmt es damit kein Ende. In einem der ärmsten Länder der Welt, wo die Menschen kaum das Nötigste zum Überleben haben, hat sich die Piraterie zu einem lukrativen Geschäft entwickelt, die Gewässer am Horn von Afrika gehören zu den gefährlichsten der Welt. Der junge Filmemacher Mohamed Ashareh hat Undercover bei den Piraten gelebt und einen Film darüber gedreht. Doch der wurde unter mysteriösen Umständen vernichtet!

Dieses "Mutterschiff" der somalischen Piraten wurde von Nato-Soldaten aufgebracht.  

Mohamed Ashareh schaffte es, sich in die abgeschotteten Clans vor Ort einzuschleusen und lebte drei Monate lang unentdeckt unter den Piraten, wohl bewusst, dass er damit sein Leben riskierte. 

Dabei gab er sich als Mittelsmann für einen westlichen Geschäftsmann aus, der gemeinsam mit den Piraten Kasse machen will. Nun, das ist keineswegs abwegig, denn schon längst ist man sich bewusst, dass korrupte westliche Geschäftemacher dabei auch ihre Hand im Spiel haben. 

Die Weltwirtschaft hat angeblich bis jetzt ungefähr sieben Milliarden Dollar Verlust erlitten - weitere Milliarden werden wohl folgen. Davon fielen den Piraten an Lösegeld etwa 160 Millionen Dollar zu. Ein hübsches Sümmchen, wenn man bedenkt, dass diese Menschen, die vielfach vormals Fischer waren, früher kaum ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten. 

Doch fragt man sich, warum selbst die stärkste Militärmaschinerie der Welt, die Nato, dieser Piraterie kein Ende bereiten kann. Und woher erhalten die Piraten so genaue Informationen über die Routen und Schiffsfracht? Mohamed Ashareh riskierte sein Leben, um Antworten auf diese Fragen zu finden.

Wie lange der Arm dieser westlichen "Mächte" hinter den Piraten ist, das musste Filmemacher Mohamed Ashareh im Nachhinein bitter erfahren. Ein Unternehmen aus Kanada, die Palmira PDC, die angab, seinen Film offiziell produzieren zu wollen, vernichtete in Wahrheit den Film und unter Vorwänden auch Kopien des Films!

Kein Wunder, werden Stimmen immer lauter, dass irgendwer "mit sehr viel Macht" sehr an der Existenz dieser Piraten interessiert ist. Die Länder, deren Schiffe in diesem gefährlichen Gewässer unterwegs sind, müssen sich derweil meist selbst helfen.

Lange lieferte sich Mohamed Ashareh über Gerichte einen verzweifelten Kampf mit der Palmira PDC, um  doch noch an vielleicht vorhandene Kopien des Films zu gelangen. Da bleib die Frage: Was hatte Ashareh von den Piraten erfahren, das so gefährlich für manche westliche "Mächte" zu sein scheint?

Vor kurzem ist dennoch diese Doku über "Somalia und seine Piraten" veröffentlicht worden. Mehr als sehenswert und mit erstaunlichen Erkenntnissen...











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2 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

  1. Die "westliche Welt" kommt nicht gegen ein paar Fischer aus Somalia an??? Erzählt so einen Blödsinn jemand anderem. Da stecken noch ganz andere dahinter.

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    1. Genau DAS zeigt doch dieser Mohamed Ashareh auf in dem Video. Wer genau schaut hat mehr vom Leben.....

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