Bald 8 Millionen Einwohner in der Schweiz

Die kleine Schweiz hat bald mehr als 8 Millionen Einwohner. Das Bundesamt für Statistik hat heute erste provisorische Zahlen der Volkszählung 2011 herausgegeben. Demnach wohnten Ende 2011 aktuell genau 7'952'555 Menschen in der Schweiz. Davon sind 22,8 Prozent Ausländer - Eingebürgerte gar nicht mit eingerechnet.

Die Bevölkerung in der Schweiz wächst rasant.
Genau lebten Ende 2011 82'421 Personen mehr in der Schweiz wie Ende 2010 - und die Zahl der Einwohner in der Schweiz wird wohl auch weiter rasant anwachsen. Zum Vergleich: Noch im Jahr 2000 wurden 7,2 Millionen Einwohner gezählt, im Jahr 1900 waren es gerade mal 3,3 Millionen Menschen, die in der kleinen Alpenrepublik wohnten.

Ein Hauptgrund für die steigende Wohnbevölkerung sind die ständig in der Schweiz wohnhaften ausländischen Staatsangehörigen. Deren Anzahl stieg allein im letzten Jahr um über 50`000 an.

Die Schweiz zählt zusammen mit zum Beispiel Frankreich, Italien und Österreich zu den europäischen Ländern, die ein Bevölkerungswachstum verzeichnen. In Deutschland hingegen nimmt die Bevölkerungszahl stetig ab.

Ein paar statistische "Leckerbissen" haben wir noch:

  • Die Gemeinde mit dem höchsten Ausländeranteil ist Leysin (VD) mit unglaublichen 61,7 Prozent.
  • In Gemeinden wie Rebévelier (BE), Berken (BE), Hüniken (SO), Mon (GR), Mulegns (GR), Gresso (TI) und Martisberg (VS) sind gar keine Ausländer registriert.
  • Ende 2011 lebten mit knapp 4,0 Millionen mehr Frauen in der Schweiz als Männer (etwa 3,9 Millionen). Männer. Während bei den Altersgruppen bis 29 Jahre die Männer leicht in in der Überzahl sind, verringert sich die Differenz mit zunehmendem Alter.
  • Satte 43,8 Prozent der Schweizer Wohnbevölkerung sind verheiratet, 43,2 Prozent ledig, 7,8 Prozent geschieden und 5,1 Prozent verwitwet. Nur 0,1 Prozent der Bevölkerung leben in eingetragener oder in aufgelöster Partnerschaft.

  • Am stärksten wuchs die Bevölkerung im Kanton Freiburg mit 2,2 Prozent. Wachstumsraten zwischen 1,1 und 1,8 Prozent hatten Luzern, Aargau, Wallis, Zürich, Thurgau, Glarus, Zug und Waadt. In Appenzell Ausserrhoden und Basel Landschaft blieb die Bevölkerungszahl stabil, in Uri ging sie leicht zurück.
  • Auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter (20 bis 64 Jahre) kommen im Schnitt 33 Kinder und Jugendliche sowie 28 ältere Personen (über 65). 
  • In den Kantonen Tessin, Basel-Stadt, Basel-Landschaft und Schaffhausen ist Alterung am weitesten fortgeschritten. Dort kommen über 32 Personen ab 65 Jahren auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter.
  • Den höchsten Jugendanteil weisen mit über 36 Personen unter 20 Jahren auf 100 Personen im erwerbsfähigen Alter die Kantone Appenzell Innerrhoden, Jura, Freiburg und Neuenburg auf.
  • Die bevölkerungsstärkste Gemeinde der Schweiz ist 2011 Zürich mit 376'900 Personen, die kleinste Gemeinde der Schweiz ist Corippo (TI) mit 12 Personen. 
  • Von den Kantonen hat Zürich mit 1,392 Millionen die meisten Einwohner, Appenzell Innerrhoden mit 15'741 die wenigsten.




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