Kinder können grausam sein, Jugendliche noch viel mehr

Ich frage mich immer wieder: Was ist eigentlich los mit gewissen Jugendlichen? Wenn sich einige zusammengerottet haben, sich mit „Sprüche klopfen“, „Angeberei“ oder sich „besser fühlen“ als andere, dann hat ein „Aussenstehender“ keine Chance, in diese Clique einzubrechen. Selbst dann nicht, wenn er glaubt, ein Kollege zu sein. 

Manchmal ist es besser, ein "Aussenseiter" zu sein...
Er wird einfach ausgesondert, man macht sich über ihn lustig, versucht erst gar nicht Verständnis dafür aufzubringen, wenn derjenige sich vielleicht nicht unbedingt mit den gleichen Interessen identifizieren kann oder sich nicht an diversen „Besäufnissen“ oder „anderes“ beteiligen will. 

Wie verletzend und gemein sie oft sind, ist ihnen unter Umständen nicht einmal bewusst. Sie machen sich einen Spass daraus, andere zu mobben, sie zu „verarschen“ (Verzeihung für diesen Ausdruck) und sie ganz einfach links liegen zu lassen. 

So kann es passieren, dass manche sich schwer tun, überhaupt Anschluss zu finden und das kann sich dann wie ein roter Faden durch das ganze Leben ziehen. Manchmal kommt es so weit, dass solche Menschen innerlich vereinsamen und sie sogar in Depressionen verfallen können. 

Das sind natürlich besonders schwerwiegende Fälle,... 

... doch es hat sich gezeigt, dass es viel öfters vorkommt, als man gemeinhin denkt. Hört und liest man doch immer wieder in den Nachrichten, von verzweifelten Jugendlichen, die sich sogar das Leben nehmen, weil von Mitschülern oder Kameraden böswillige Gerüchte über sie verbreitet wurden.

... dennoch leiden viele unter so einer Situation.

Warum machen Jugendliche das? 

Findet jemand wirklich Spass daran, andere zu verletzen? Eigenartigerweise sind es oft gerade diejenigen, die sich als „besser“ fühlen, die sich aber nicht schämen, sich an die zu wenden, wenn sie etwas brauchen oder haben wollen, die sie sonst verachten. 

Dann wissen sie plötzlich die Telefonnummer desjenigen oder derjenigen, können sogar nett sein, bis sie das bekommen haben wonach ihnen der Sinn steht, danach aber kennt man sich plötzlich nicht mehr und hat auch keine Lust, sich weiter mit ihnen abzugeben. 

Es kommt ihnen auch gar nicht in den Sinn, dass man sich vielleicht einmal nur so und ohne Hintergedanken bei denen melden könnte, um zu fragen, ob sie nicht Lust hätten, zu einer Party oder sonst wo mitzukommen. Denn das wäre ja nur lästig! Dass sich dann derjenige als „Mohr fühlt, der seine Schuldigkeit getan hat“, kann man vollkommen nachvollziehen. 

Warum kann man nicht andere mit einbeziehen, ...

... sie mitnehmen und verstehen lernen, dass kein Mensch dem anderen gleicht. Wir haben alle unsere verschiedenen Vorstellungen, Wahrnehmungen und Bedürfnisse. Trotzdem sollte es möglich sein, andere Meinungen zu akzeptieren und anders Denkende anzunehmen. Nur so reift man an sich selbst und wird erwachsen. 

Oder ist es wirklich so, dass man Kollegen oder Kolleginnen einfach strikt ablehnt, nur weil einem das Gesicht, die Haare oder die Kleidung nicht gefallen?

Obwohl es vielleicht besser ist, nicht "zu den anderen" zu gehören.
Das stellt ein trauriges Zeugnis aus und ich kann nur hoffen, dass diejenigen, die sich eventuell jetzt ein wenig angesprochen fühlen, sich an der eigenen Nase nehmen und lernen umzudenken! 

Manche werden jetzt sagen: 

„Na, der oder die ist sicher selber schuld, dass sie keinen Anschluss finden! Vielleicht können sie sich nicht anpassen oder es ist sonst irgendetwas faul!“

Das kann in gewissen Fällen sicher zutreffen, doch meistens sucht man sich einfach ein „Opfer“ und dazu ist jenen „Möchtegern-Erwachsenen“ wohl gerade jeder oder jede recht! 

Dazu fällt mir nur ein Sprichwort ein: „Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg’ auch keinem andern zu!“

Mehr zu diesem Thema: Von Hirschhausen und seine Frage: Kennst Du Deinen Pinguin schon?




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