Neues Namensrecht in der Schweiz

Eine Neuerung gibt es in der Schweiz ab 2013 beim Namensrecht. Ehegatten behalten ab 2013 ihren Namen und dürfen einen Familiennamen wählen. Also von wegen die Schweizer sind rückständig...

In der Schweiz können Hochzeitspaare ab 2013 frei ihren Namen wählen.
Die Schweizer und rückständig? Das war wohl mal so. Denn jetzt legen sie ganz schön was vor, die Schweizer. Zum Beispiel beim Namensrecht von Verheirateten. Brautleute können ab kommendem Jahr bei der Heirat angeben, ob sie entweder den Ledignamen des Mannes oder jenen der Frau als gemeinsamen Familiennamen tragen wollen. Das gilt übrigens auch für gleichgeschlechtliche Paare, die ihre Partnerschaft eintragen lassen.

Kinder verheirateter Eltern erhalten entweder deren gemeinsamen Familiennamen oder - falls die Eltern verschiedene Namen tragen - einen der Ledignamen. Sind die Eltern nicht miteinander verheiratet, erhält das Kind den Ledignamen der Mutter, haben die Eltern das gemeinsame Sorgerecht kann das Kind auch den Ledignamen des Vaters tragen.

Wer bereits vor dem 01. Januar 2013 geheiratet hat, muss sich nicht die Haare raufen. Denn auch dann kann jeder Verheiratete jederzeit auf dem Zivilstandsamt erklären, dass er wieder seinen Ledignamen tragen möchte.









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