Zum Nichtstun verdammt

Eigenartiger Titel wird so mancher von euch denken, was soll das? Na ja, irgendwie habt ihr da schon recht, wie viele wünschen sich doch, einfach einmal nichts zu tun. Nur faulenzen oder nur das machen, was einem gerade gefällt!  Ja, wenn das so einfach wäre! 

Zuviel nichts tun ist auch nicht das Wahre...
Sicher, man stellt sich das ja ganz toll vor, nur so vor sich hin zu leben, ohne Stress, ohne Chef der einem immer wieder antreibt, ohne Ärger! Einfach vor sich hinzuträumen, Spass haben und nur keine Aufregungen.

Leider gehören die meisten von uns eben nicht zu den Oberen Zehntausend und müssen sich ihren Lebensunterhalt hart erarbeiten. Doch wenn man das Glück hat, eine Arbeit zu haben, die doch ein wenig Spass macht, dann ist das ja auch gar nicht so schlimm und man kann sich doppelt auf’s Wochenende oder auf die Ferien freuen. 

Da hat man es dann so richtig verdient: das Nichts tun nämlich. Doch da gibt es noch eine andere Seite: Wenn man nämlich wirklich zum Nichtstun verurteilt ist. Dann nämlich, wenn man krank ist oder eine Operation hinter sich hat, wo man wirklich nichts tun darf. Da merkt man dann sehr schnell wie schrecklich langweilig das ist. 

Wenn man sich gewünscht hat, mal einfach so rumzuhängen, kann das dabei rauskommen ... ;o)
Und man hat nur den sehnlichsten Wunsch, endlich wieder etwas tun zu dürfen. Denn plötzlich findet man es gar nicht mehr toll, dass man „nur“ faulenzen kann, ein wenig hin und her laufen oder im Bett liegen. Es ist ganz einfach gesagt ganz furchtbar langweilig und man sehnt die Zeit herbei, wo es endlich wieder „normal“ wird: das Leben! 

Wie gerne würde man wenigstens wieder den eigenen Haushalt erledigen, spazieren gehen, sogar Unkraut jäten im Garten kann schön sein. Ja, und ganz plötzlich wird einem bewusst, dass es ein Geschenk ist, wenn man gesund ist und arbeiten darf. 

Denn erst dann kann man auch die Freizeit so richtig geniessen und man bemerkt auf einmal, dass ein ständiges Nichtstun die Lebensqualität nicht fördert sondern nur einschränkt. So möchte ich allen Lesern und Leserinnen ein erfülltes und kein aufgezwungenes „Nichtstun“ wünschen!









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