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#nicht immer brav aber...immer wOw


Brief von Gerd - Liebe Achtsamkeit!

heute schreibe ich über etwas, was wohl jedem von uns guttun würde, wenn er mehr davon hätte - Achtsamkeit - das Leben ist kostbar...in jedem Moment. Manchmal braucht es ganz schlimme, leidvolle Situationen, um zu erkennen und wahrzunehmen, wie kostbar unser Leben ist. Es gibt eine Unmenge von Definitionen von Achtsamkeit. Zusammengefasst kann Achtsamkeit als Form der Aufmerksamkeit verstanden werden, als Persönlichkeitseigenschaft, sowie als Methode zur Verminderung von Leiden.

warum leben wir so, dass uns die Zeit zum Staunen abhanden kommt??

Flatrates am PC und am Handy sind allgegenwärtig und Mittel, permanent zu kommunizieren über alles und jenes. Vorbei gezogen sind an uns die Zeiten, in denen man noch Liebesbriefe schrieb und telefonieren so teuer war, dass man es noch wertschätzte.

Und wenn wir es nicht wertschätzten, dann sagten uns die Eltern, wir sollen uns "kurz halten" - das wird ansonsten zu teuer.

Tagtäglich eilen wir von einer Aufgabe zur anderen, Multi-Tasking ist ein Begriff, der unser „stressiges Dasein“ im Alltag treffend bezeichnet.  Unsere To-Do-Liste des Tages IST abzuarbeiten - ABER unsere Tagen haben immer noch nur 24 Stunden.

Daran hat sich zum Glück nichts geändert. Was macht es mit uns, wenn die Zeit rennt und rennt und wir immer wieder das Gefühl haben, dass Dinge oder gar wir selbst auf der Strecke bleiben?

Oft ist es gut zurückzuschauen 

- weit zurück in die Steinzeit - in eine Zeit, in der  Frauen vor der Feuerstelle dafür Sorge trugen, dass das Feuer nicht erlosch und unsere Kinder vor möglichen Gefahrenquellen beschützten.

Zur gleichen Zeit gingen die Männer auf die Jagd, um für Nahrung zu sorgen.  In jener Zeit waren wir Menschen gezwungen, in jedem Moment achtsam zu sein, denn jederzeit konnte ein wildes Tier unser eigenes Leben oder das unserer Kinder gefährden.

DAS ist nicht mehr so - diese Gefahren gibt es nicht mehr, aber nicht minder gefährlicher sind die heutigen Gefahren - Überforderung, Erschöpfung, Depression, Burnout.

Schauen wir mal nicht so weit zurück 

- was interessiert mich die Steinzeit - ok - dann nicht weit zurück in die 50er Jahre,  eine Zeit des Aufbaus und des Zusammenhalts nach dem Krieg.

Als Familie baute man sich in der Nachkriegszeit ein „Nest“ und hielt zusammen wie Pech und Schwefel. Es war Luxus, überhaupt ein Telefon oder ein Fernsehgerät zu besitzen.

Es kam auf  den Tisch, was die Saison an Nahrungsmitteln zu bieten hatte.  Es war Luxus, nach einem langen Arbeitstag Zeit füreinander zu finden. Nichts war selbstverständlich, und gerade das führte dazu, dass man das Glück in den wesentlichen, zwischenmenschlichen  Dingen suchte.

Wer kennt nicht die Bänke vor allen Häusern, auf denen man nach dem Feierabend einfach zusammensaß und redete. Heute wenn ich durch mein Dorf spaziere, sehe ich die Bänke nicht mehr und es gibt auch keine Menschen mehr, die Zeit hätten, darauf langweilig herumzusitzen.

Heute ist alles ganz anders. 

Der Medienrummel umtanzt uns wie Mücken das Licht im Hochsommer. Das Handy macht uns alle überall und jederzeit erreichbar (mir geht es auch so) der PC läuft ununterbrochen und signalisiert uns, wenn eine neue Email-Nachricht eingegangen ist.

Die Menschen, jedenfalls bei uns,  erleben so gut wie keine Not mehr, zumindest in Sachen Nahrung und Heizung. Aber neue Gefahren und Unsicherheiten sind in unser Leben eingekehrt.

Brüche in Arbeitsbiografien, unsichere Arbeitsplätze, auseinanderfallende Beziehungen, Doppel- und Dreifachbelastungen für FRAUEN und MÄNNER, scheinbar notwendige Kinderbetreuung, ab einem Alter von 1,5 Jahren, Scheidungen, Selbstmorde - DAS KANN es meiner Ansicht nicht sein.

WIR müssen zurück zu mehr Achtsamkeit

Achtsamkeit für uns, und für die Menschen, mit denen wir verbunden sind. Habe ein paar Gedanken zur Achtsamkeit gefunden..

Achte auf....
Achte auf deine Gedanken denn sie werden zu deinen Worten .
Achte auf deine Worte denn sie werden zu deinen Handlungen .
Achte auf deine Handlungen , denn sie werden Deine Gewohnheiten .
Achte auf dein Gewohnheiten denn sie werden Dein Charakter .
Achte auf Deinen Charakter denn er ist Dein Schicksal .


Ich wünsche euch einen "achtsamen" Tag 

und ein Rückbesinnen auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben - das ist gar nicht so schwer, weil es sind ganz wenige Dinge, die ganz extrem wichtig sind.

Werdet achtsam und macht dieAugen auf - ihr müsst gar nicht suchen - sie befinden sich meist ganz in eurer Nähe.

Achte gut auf diesen Tag
Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben -
das Leben allen Lebens. In seinem kurzen Ablauf liegt alle Wirklichkeit und Wahrheit des Daseins,
die Wonne des Wachsens, die Herrlichkeit der Kraft.
Denn das Gestern ist nichts als ein Traum
und das Morgen nur eine Vision.
Das Heute jedoch - recht gelebt -
macht jedes Gestern zu einem Traum voller Glück
und das Morgen zu einer Vision voller Hoffnung.
Darum achte gut auf diesen Tag.
(aus dem Sanskrit)


Und zum Schluß noch ein gutes Youtube-Video über die Achtsamkeit, den Stress und das Leben im Jetzt..

einfach hier anklicken

In Gedanken - euer G.Ender






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