Brief von Gerd - Lieber Korb oder Rucksack des Lebens!

Warum machen wir uns das Leben so schwer? Warum packen wir uns so viel auf unsere Schultern und wundern uns dann, wenn wir unter der Last zusammenbrechen. Sind wir nicht für viele Dinge, die wir mit uns "herumschleppen" selbst verantwortlich - ich glaube schon - und davon handelt meine heutiger "Brief von Gerd" - Vom oft "zu schweren" Korb oder Rucksack unseres Lebens.

überlegt gut, was ihr alles mit euch "herumtragen" wollt...
Der Milliardär Nicolas Berggruen (u.a. Karstadt) bemerkte einmal, je mehr sein Besitz wuchs, desto weniger bedeutete er ihm. Stattdessen meinte er:  

„Wir sind hier auf der Welt nur für einen kleinen Moment. Was wirklich zählt, ist, was wir erschaffen, was wir aufbauen.

Was zählt, sind unser Handeln, unsere Beziehungen zu den Menschen für die wir verantwortlich sind  und unsere Entscheidungen.

Das bleibt für immer. Das ist der wahre Wert unseres Daseins“.

Das glaube ich auch - warum schaffen wir es nicht, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren. Wer von euch einmal schwer krank war, der wird gesehen haben, dass man so wenig braucht um glücklich und zufrieden zu sein.

Es sind die paar Menschen, die einem auf diesem "Wimpernschlag" der Geschichte durch diese paar Jahre auf dieser Welt begleiten.

DAS ist ALLES was zählt. Alles andere ist Ballast. 

Oft etwas sinnvoller Ballast, aber oft auch ganz sinnloser Ballast.  Und dazu habe ich eine tolle Geschichte gefunden, die ich euch erzählen möchte.

Wer noch meinen "Brief an das Leben" nachlesen will, kann dies hier gerne tun.

Es war einmal ein Waisenjunge. 

Er zog von Dorf zu Dorf, immer auf der Suche nach etwas Essbarem und einem Dach über dem Kopf. Eines Tages traf der Junge auf einen alten Mann, der ebenfalls von Dorf zu Dorf wanderte. Sie beschlossen, gemeinsam weiterzugehen. 

Der alte Mann trug einen großen, zugedeckten Weidenkorb, der offenbar sehr schwer war, denn der Alte lief tief gebeugt und stöhnte hin und wieder unter der Last. Als sie Rast an einem Bach machten, stellte der alte Mann seinen Korb erschöpft auf den Boden. 

Der Junge fragte "Soll ich deinen Korb für dich tragen?" "Nein," antwortete der Alte, "den Korb kannst du nicht für mich tragen. Ich muss ihn ganz allein tragen." 

"Was ist denn in dem Korb?" fragte der Junge, doch er erhielt keine Antwort. Viele Tage wanderten die beiden gemeinsam. Nachts, wenn der Alte glaubte, dass der Junge schlief, kramte er in seinem Korb herum und sprach leise mit sich selbst. 

Es kam der Tag, an dem der alte Mann nicht mehr weitergehen konnte. Er legte sich nieder, um zu sterben. Und er sprach zu dem Jungen: 

"Du wolltest wissen, was in meinem Korb ist, nicht wahr? In diesem Korb sind all die Dinge, die ich von mir selbst glaubte und die nicht stimmten. Es sind die Steine, die mir meine Reise erschwerten. 

Auf meinem Rücken habe ich die Last jedes Kieselsteines des Zweifels, jedes Sandkorn der Unsicherheit und jeden Mühlstein des Irrwegs getragen, die ich Laufe meines Lebens gesammelt habe. 

Aber ach - ohne sie hätte ich so viel weiter kommen können, im Leben. Statt meine Träume zu verwirklichen, bin ich nun nur hier angekommen." 

Und er schloss die Augen und starb. Der Junge ging zu dem Korb und hob den Deckel ab. Der Korb, der den alten Mann so lange niedergedrückt hatte, war leer.

So wünsche ich euch ein schönes Wochenende

 - leert euren Rucksack und schaut den Menschen, die für euch ganz persönlich  wirklich wichtig sind, tief in die Augen. Dort erkennt ihr, wofür ihr lebt.

In Gedanken - euer G.Ender




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