Brief von Gerd - Liebes Verzeihen, Liebe Vergebung!

heute schreiben wir ein wenig über das Verzeihen, über die Vergebung - schwieriges uns lebenslang begleitendes Thema. Verzeihen ist ein Akt der aktiven Lebensgestaltung, denn wir übernehmen damit Eigenverantwortung. Wer verzeiht, lässt nicht zu, dass andere Menschen oder Ereignisse das eigene Leben dauerhaft beeinflussen können. 

wer dies begreift - hat schon den ersten Schritt zum Verzeihen gemacht...

Wer vergeben kann, öffnet sich für Neues. Verzeihen können zeigt Stärke. Ein chinesisches Sprichwort -
“Verzeihen ist keine Narrheit, nur ein Narr kann nicht verzeihen“

Viele Menschen glauben nämlich, dass Verzeihen ein Zeichen von Schwäche ist.

Nein ist es absolut nicht - tatsächlich ist  genau das Gegenteil der Fall. Es erfordert eine ganze Menge Kraft und Stärke, bereit zu sein, abzuschließen mit erlittenem Unrecht –

ABER: es kostet  mindestens genauso viel Kraft und Energie, dauerhaft in der Opferrolle zu bleiben, zu grollen, zu hadern und auf Gerechtigkeit und Genugtuung zu hoffen.

Wichtig finde ich - Verzeihen heißt nicht "gut heißen"

Wichtig: Verzeihen heißt nicht “gut heißen” . 

“Die empfangene Ungerechtigkeit zu verzeihen,
bedeutet sich selbst die Wunde seines Herzen heilen.”

Nocheinmal - das finde ich im Zusammenhang mit dem Thema "Vergebung" oder "Verzeihen" ganz wichtig: Wenn wir verzeihen, heißen wir damit das, was der andere getan hat, nicht automatisch gut.

Wir können es nach wie vor “falsch” finden, “niederträchtig”, “unangemessen”, “kriminell” oder was auch immer. Wir entscheiden uns damit lediglich dazu, nicht länger zuzulassen, dass die Tat eines anderen unser Leben dauerhaft negativ beeinflusst. Die Tat selbst aber wird dadurch nicht besser.

Hab wieder eine kurze Geschichte gefunden, die ich euch nicht vorenthalten will. Wer so lebt, der kann auch mit Menschen leben, die ihm sehr weh getan haben.

Hier die Geschichte:

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.
 

Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:
"Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen."
Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund, der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.
 

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein:
"Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet."
Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt: "Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?"
 

Der andere Freund antwortete: "Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand Schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann können wir das in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann."

Versucht heute einem Menschen zu verzeihen.

Ihr werdet sehen, dass schon der heutige Abend schöner wird.

In Gedanken - euer G.Ender - I write not only for your smile
Wer Zeit und Lust hat - hier meine 400 Briefe von Gerd









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