Verbrechen auf der Spur - Entdeckung des Fingerabdrucks

Durch einen DNA-Test  ist es heutzutage möglich, nicht nur eine Vaterschaft zu bestimmen, sondern auch weit zurückliegende Verbrechen heutzutage noch aufzuklären. Doch was sicher einer Sensation gleichkam, war wohl die Entdeckung des Fingerabdrucks. Denn jeder Fingerabdruck ist einzigartig, doch es gibt auch Gemeinsamkeiten - Teil 1/2

Fingerabdrücke - jeder ist einzigartig.
Ein verräterischer Fingerabdruck

Es war im Juli 1892, als Inspektor Alvarez, ein Polizeibeamter aus La Plata (Argentinien), im nahe gelegenen Ort Necochea eintraf, um an der Aufklärung eines besonders abscheulichen Mordes mitzuwirken. 

In einer elenden Hütte waren zwei Kinder aufgefunden worden, die zu Tode geprügelt waren. Sie lebten dort zusammen mit ihrer Mutter, der 26jährigen Francisca Rojas. 

Der Verdacht fiel auf sie, doch gelang es der Polizei nicht, sie zu einem Geständnis zu bewegen.
 
Alvarez durchsuchte die Hütte nach Beweismaterial

und fand einen blutigen Daumenabdruck an der Holztür. Er sägte den Abdruck heraus und nahm ihn mit auf die Polizeistation. 

Dann liess er Francisca holen, um ihr die Fingerabdrücke abzunehmen. Als sie erfuhr, dass der Abdruck auf der Tür mit dem ihres rechten Daumes übereinstimmte, brach sie zusammen und gab das Verbrechen zu. 

Mit diesem Geständnis war der Fall abgeschlossen und Inspektor Alvarez ging als erster Detektiv, der einen Mordfall mit Hilfe von Fingerabdrücken aufklärte, in die Geschichte ein.

Auf dieses ebenso einfache wie wirksame Verfahren

war Alvarez aufmerksam geworden, als er die Arbeiten seines Kollegen Juan Vucetich, Leiter des Statistischen Büros der Polizei von La Plata, studierte.

Vucetich hatte eine Methode zur Untersuchung und Einteilung von Fingerabdrücken ausgearbeitet, nach der diese einfach zu archivieren und was besonders wichtig war, auch wieder aufzufinden waren. 

Die Polizeibehörden hatten anfangs seiner Arbeit keine Beachtung geschenkt. Aufgrund der erfolgreichen Lösung des Falls Rojas, führte Argentinien als erstes Land der Welt das Fingerabdruckverfahren als alleinige Methode zur Verbrechererkennung ein.

Doch zu diesem Zeitpunkt war das Verfahren

schon mehr als seit 30 Jahren bekannt. 

1858 hatte der in Indien tätige britische Verwaltungsbeamte William Herschel einen des Schreibens unkundigen einheimischen Bauunternehmer von der Wichtigkeit eines Vertrages dadurch überzeugt, dass er ihn den Abdruck seiner ganzen Handfläche darunter setzen liess. 

Als Herschel das Dokument später genauer betrachtete, bemerkte er, dass die Signatur gewisse Eigentümlichkeiten aufwies.
Von dieser Erkenntnis war er so fasziniert, dass er damit begann, von allen Personen die er kannte, Fingerabdrücke zu sammeln. So stellte er fest, dass jeder Abdruck einmalig war. 

Nachdem er seine Sammeltätigkeit über Jahre hinweg fortgeführt hatte, machte Herschel eine weitere wichtige Entdeckung: 

Die Fingerabdrücke einer Person bleiben ein Leben lang unverändert.

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