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#nicht immer brav aber...immer wOw


Unglaubliche Fähigkeiten von Insekten

Sie besiegen übermächtige Gegner, trotzen den stärksten Winden und behalten auch in unübersichtlichen Gegenden stets den Überblick - die InsektenBienen, Libellen, Spinnen und Co entwickeln beim ständigen Kampf gegen die Widrigkeiten der Natur unglaubliche Fähigkeiten, die die menschliche Vorstellungskraft weit übersteigen.

Insekten, die die Zukunft vorhersagen? Naja, aber mit dem Wetter klappt`s schon. 

Jahr für Jahr vollbringen die kleinen Genies wieder wahre Wunder – direkt vor unseren Augen. Wie zum Beispiel die

Bienen - unsere Lebensversicherung

Von 100 Pflanzenarten, die die Grundlage für 90 Prozent der Nahrungsmittel der Menschen auf der Erde sind, werden 71 hauptsächlich von Bienen bestäubt. Ohne diese würden wir alle verhungern.

Die vier Flügel der Biene schlagen rund 200mal pro Sekunde. Damit erreicht sie eine Geschwindigkeit von 30 km/h. Wenn eine von ihnen ein ergiebiges Blütenfeld entdeckt hat, zeigt sie ihren Gefährtinnen die Position per Schwänzeltanz.

Bienen orientieren sich an der Sonne. Dank ihrer Facettenaugen nehmen sie die Schwingungen von Lichtwellen wahr – und schaffen es so, auch bei bedecktem Himmel festzustellen, wo die Sonne steht. 

Doch sie können noch mehr: Sie speichern den genauen Standort einer jeden Blume – und damit meine ich wirklich jede – sofort in einer internen Landkarte ab. Nach erfolgreicher Nektar-Ernte setzen die kleinen Genies eine Art Stoppschild aus Duftstoffen auf die Blüte: „Achtung, bereits geleert!“ 

So wird keine Blüte mehrfach angeflogen. Denn das wäre die reinste Verschwendung, denn für eine einzige Honigglasfüllung fliegen Bienen immerhin etwa 75`000 Flugkilometer zurück.

Marienkäfer gegen eine ganze Armee

Blattläuse stehen ganz oben auf dem Speisezettel aller Marienkäfer.

Doch leider haben die oft eine ganze Ameisenarmee im Rücken, die sie mit ätzenden Säure-Cocktails und Kieferklauen schützt. 

Aber an der runden, glatten Oberfläche des Käferkörpers finden die Ameisen keinen Ansatzpunkt.

Und wenn es hart auf hart kommt, haben die hübsch Gepunkteten noch ein Ass im Ärmel – sie produzieren eine gelbe Flüssigkeit aus giftigen Alkaloiden, deren Geruch die Angreifer in die Flucht schlägt. 

Und was kommt danach: das grosse Fressen!

Wie überlebt eine Mücke den Regen?

Ein Regentropfen ist im Durchschnitt etwa so gross wie eine Mücke, hat aber über 50mal mehr Masse. Im Vergleich: ein Mensch, der mit einem Bus zusammenstösst. 

Der Vorteil der Mücke – ihr schlanker Körperbau. Drei Viertel aller Tropfen erwischen sie nur an Flügeln und Beinen.

Wird das Insekt voll getroffen, reisst die Geschwindigkeit des Tropfens sie um 20 Körperlängen nach unten. Dies entspricht dem Sturz eines Menschen aus dem 12. Stockwerk. 

Doch der Mücke schadet dieser Sturz nur, wenn sie sich nahe am Boden befindet. Ansonsten wird der Tropfen einfach abgeschüttelt und sie fliegt ungerührt weiter.

Libelle gegen den Wind

Mit zwei Flügelpaaren, die sich unabhängig von einander bewegen lassen, können Libellen in der Luft stehen, rückwärts fliegen und blitzschnell die Richtung wechseln. Aber gegen den Wind fliegen? 

Auch das geht: Weil ihre Flugmuskeln direkt an den Flügeln ansetzen, können die Tiere Flughöhen von fast 2000 Metern erreichen – und damit praktisch die stärksten Winde überfliegen.

Einige Arten erzielen in dieser extremen Höhe Geschwindigkeiten von fast 100 km/h und sind ausserdem in der Lage, bis zu 3500 km am Stück zu fliegen. 

Als Steuerruder dient ihnen dabei ihr hochbeweglicher Kopf. Und noch etwas: Das Libellenauge erfasst mit bis zu 30 000 Einzelaugen 175 Bilder pro Sekunde – im Vergleich bringt es der Mensch dazu auf magere 20 Einstellungen. 

So erkennen die Insekten noch auf 40 Meter Entfernung Details glasklar.

Wettervorhersage durch Spinnen

Jedes Spinnenhaar ist so sensibel, dass Luftbewegungen von gerade mal einem zehn Milliardstel Meter es zum Schwingen bringt. Danach erfolgt die blitzschnelle Weiterleitung dieser Schwingungsinformation an das Gehirn. 

So weiss die Spinne über kleinste Luftdruck- Veränderungen lange vor einem Barometer Bescheid. Darum sollte man diese Krabbeltiere gut beobachten.

Denn baut der Achtbeiner am Abend ein grosses Netz und wuselt darin herum, heisst das: „Entwarnung, kein Sturm droht, ich kann mich mit anderen Dingen beschäftigen.“ 

Sitzt die Spinne aber still in einer geschützten Ecke ihres Gespinstes, dann weiss sie bereits, dass ein Unwetter ihr Netz kräftig durchschütteln wird.






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