Geschichte der Computer und Viren

Innerhalb kürzester Zeit sind Computer und Internet feste Βestandteile unseres Lebens geworden. Doch es lauern auch Gefahren - zum Beispiel wenn ein ausgeklügelter Computervirus sich blitzschnell vermehrt und weltweit verbreitet. Wie die ersten Viren sich verbreiteten, das erfährst du hier, in "Die Geschichte der Computerviren".


In den 1990er-Jahren machten sich erstmals massenhaft zahlreiche Viren in Computersystemen breit.

Zu den berühmtesten gehörte 1999 „Melissa“. 

Diese gefährliche Dame mit dem unschuldigen Namen war leicht zu erzeugen und machte Jagd auf Word-97- und -2000-Dokumente, die auf mehr als 70 Prozent aller Computer weltweit erstellt werden. 

Übertragen wurde der Makro-Virus durch ahnungsloses Ausführen einer E-Mail-Anlage. Hatte sich der Virus erst einmal in den Computer eingenistet, verbreitete er sich automatisch weiter per E-Mail an die ersten 50 Namen aus der Adressliste des Nutzers. 

Schätzungsweise waren bereits am ersten Tag des Auftauchens von „Melissa“ zehntausende von Computern befallen. Dieser Virus wurde vom 30jährigen Amerikaner David L. Smith aus Aberdeen, New Jersey eingeschleust. 

David hatte den Virus nach einer ihm bekannten Nackttänzerin benannt. Im Dezember 1999 wurde Smith von Computerspezialisten ausfindig gemacht und zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.

Echte Computer-Viren stellen nur einen Bruchteil des Virusproblems dar. 

Fast ebenso gefährlich wie die eigentlichen kodierten Viren sind die unzähligen üblen Scherze und Mythen, die tagtäglich im Internet verbreitet werden. 

„Witzbolde“ auf der ganzen Welt zählen auf die Angst der Computernutzer, die nur wenig über ihre Betriebssysteme wissen, und lösen so unzählige Panikattacken mit der Nachricht über vermeintliche Viren aus.

Diese Mythen erscheinen meist per E-Mail und warnen vor einem angeblich grassierenden Virus. In guter Absicht werden diese Nachrichten von einem Freund zum nächsten verschickt und erweisen sich als fast ebenso ärgerlich wie ein tatsächlicher Virus. 

Sie überlasten Posteingangsspeicher und beherrschen Mailinglisten und Newsgroups. Die meisten dieser so genannten Scherze werden entdeckt, bevor sie zu viel Unheil anrichten können, einige jedoch haben sich als wahre Epidemien erwiesen, die sich explosionsartig über die ganze Welt verbreiten.

Einer der bekanntesten Mythen war 1994 der  

Virus „Good Times“ = Gute Zeiten. 

Dieser Virus wurde per E-Mail übertragen. Das Lesen einer Nachricht mit dem viel versprechenden Namen in „Betreff“ könne, so warnte der Mythos, die gesamte Festplatte löschen oder sogar den Prozessor zerstören. 

Die Originalnachricht endete mit der Anweisung, die Warnung an alle Freunde weiterzugeben. Das taten auch viele, und so wurde „Good Times“ mit den besten Absichten sinnlos weltweit verbreitet. Er soll sogar heute noch im Internet unterwegs sein.

Bekannt dürfte uns wohl allen der  

Y2K-Virus sein (das so genannte Jahr-2000-Problem). 

Dieser Mythos schürte die Angst vor Computerabstürzen aufgrund des Jahrtausendwechsels.

Zwischendurch: Wer schrieb das erste Computerprogramm? Eine Frau - 1843!!!

I LOVE YOU

Dieser Massenvirus infizierte im Jahre 2000 rund 45 Millionen Computer weltweit.

Als Tatverdächtiger wurde ein Mann aus den Philippinen ermittelt.

Satan-Virus bedroht US-Geheimdienst

Einer der ersten Computer-Viren mit schwerwiegenden Folgen war der berüchtigte Satan-Virus, der im Herbst 1993 seinen Angriff auf die Computergemeinde startete. Urheber war ein 16jähriger Hacker aus San Diego, USA, den man im Internet unter dem Pseudonym „Priest“ = Priester kannte. 

Der Virus gelangte sogar in verschiedene Systeme der amerikanischen Regierung und löste Panik aus. Das Aussenministerium schlug Alarm, und Angestellte der Firma Compuserve schickten warnende Botschaften, der Virus könne alle gespeicherten Daten eines Computers „fressen“. 

Dramatisch wurde es, als der Virus das Computersystem drei Tage lang lahm legte. Der Geheimdienst spürte Priest auf und stellte fest, dass man es mit einem Störenfried neuer Qualität zu tun hatte. 

Der 16jährige arbeitete weder für eine feindliche Regierung noch hatte er überhaupt das Netz des Geheimdienstes im Visier gehabt. Der junge Hacker hatte auch keine kriminelle Absichten. 

Über die Hintergründe seiner Aktion befragt, meinte er: „Es war mal was anderes als immer nur Videospiele.“




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