Notoperation: Neunjähriger mit Riesentumor von Agenten entführt

Der neun Jahre alte Jose, der aufgrund eines riesigen Tumors am Hals qualvoll zu sterben drohte, wurde mitsamt seinen Eltern von US-Agenten aus einer der gefährlichsten Gegenden Mexikos "entführt" und zur Behandlung in ein US-Krankenhaus gebracht.

Der neunjährige Jose bei der Untersuchung.
Mitgliedern einer Baptistengemeinde aus dem US-Bundesstaat New Mexico hatten den Jungen vor wenigen Wochen zufällig in Ciudad Juarez, einer mexikanischen Stadt nähe der Grenze zur USA, gesehen. 

Der kleine Jose hatte die Baptisten angesprochen und ihnen angeboten, gegen kleines Entgelt beim Tragen von Lebensmitteln zu helfen. Die Baptisten waren entsetzt über den Zustand des Kleinen und suchten dessen Eltern.

Die erklärten unter Tränen, dass sie kein Geld für die medizinische Versorgung haben und trotz Flehen und Gesuchen keine Hilfe in der Region bekommen konnten. Ciudad Juarez gilt als einer der gewalttätigsten und gefährlichsten Städte der Welt, in der Realität haben skrupellose Banden das Sagen dort.

Die Baptisten beschlossen, dem schwerst kranken Jungen zu helfen - und ersannen einen tollkühnen Plan. Um die kleine Familie heil aus der Stadt und aus den Krallen der kriminellen Banden zu bekommen, wandten sich die Baptisten an US-Behörden mit der Bitte um Hilfe - und fanden dort ein offenes Ohr.

Ein Spezialteam von US-Agenten "entführte" Jose und seine Eltern in einem gepanzerten Wagen und brachte die drei über die Grenze in ein Krankenhaus in New Mexico (USA). Dort wird Jose derzeit behandelt. Noch ist unklar, was nach der Operation mit der Familie geschehen soll. 

Was Jose`s grösster Wunsch ist, sobald der Tumor entfernt ist? "Fußball spielen", so der Neunjährige. "Und vielleicht mit dem Fahrrad fahren." Wir drücken fest die Daumen - und bleiben dran!









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