Brief von Gerd - Liebes "FragGerd" - Liebe Sichtweise!

heute schreibe ich einen Brief über meine eigene, neue Seite auf HotNewsBlog. Auf dieser "FragGerd" Seite geht es um Menschen in einer Krise und deren Probleme - jeder kann mir auf dieser Seite sein Anliegen, sein Problem, seine Frage schicken. Und ich versuche diese zu beantworten.

jede Krise ist gleichzeitig auch eine Chance..

Die Zahl der möglichen "Fragesteller" kann ich mit ca. 7 Milliarden beziffern, weil ich der Meinung bin, dass es einen Mensch ohne Probleme nicht gibt. Natürlich braucht nicht jeder die Meinung von Gerd für sein Problem, aber jeder kann diese Meinung hören - jeder der sie hören will.

Schon seit meiner Jugendzeit habe ich die Erfahrung gemacht, dass Menschen gerne mit mir reden und mir von ihrem Problemen erzählen. Unzählige Gespräche, kürzere oder längere habe ich geführt. Ich liebe Menschen und mich interessieren Menschen - Menschen in ihrer Kleinheit, in ihrer Mangelhaftigkeit, in ihrer Schwäche.

Ich mag die "Angebertypen" nicht, die ihren wahren Kern durch ihr Auftreten zu verschleiern versuchen. Es gelingt ihnen einige Zeit - aber irgendwann passiert etwas - und dann fällt auch deren Fassade.
 
Ich liebe die Menschen die nicht unbedingt in der ersten Reihe stehen, ich mag die einfachen Menschen - und eine Regel sage ich meinen vier Kindern immer und immer wieder.

JEDER Mensch ist gleich wichtig - jeder - ganz egal welcher Stand, welche Nationalität er hat. 

Meiner Meinung nach gibt es nur zwei Sorten von Menschen - gute oder schlechte. Mich kotzt es an, dass wir zwischen "wichtigen Menschen" und "unwichtigen Menschen" unterscheiden - und diese Klasseneinteilung die habe ich bei den 3.500 toten Menschen in den Zwilligstürmen im World Trade Center erlebt.

Das waren "wichtige Menschen" es waren Amerikaner in guten Positionen - ich mag Amerika sehr, ich mag die Art ihres positiven Denkens, ihres unbändigen Willens nach oben zu kommen - ihren Möglichkeiten es wirklich vom Tellerwäscher zum Millionär zu bringen - aber so leid mir jeder einzelne Tote tut - sie sind nicht wichtiger als die hundertausenden Erdbebenopfer in einem ganz armen Teil der Welt oder den tausenden von Menschen die tagtäglich an Hunger ganz langsam, ganz qualvoll sterben. 

Ihr versteht den  Unterschied - ich mag keine Toten "erster" und "zweiter" Klasse - ich mag nicht mal die erste Klasse und die zweite Klasse im Zug - ich möchte, dass der Mensch so gesehen wird, wie er ist - als einzigartiges, unnachahmliches Wesen, das in seiner Würde unantastbar ist.

Jetzt muss ich mich etwas einbremsen - ich merke, dass ich total von meinem Thema abkomme -

also warum habe ich diese "FragGerd" Seite mitgestaltet 

- ich bin 49 Jahre, habe 4 Kinder und somit eine reiche Lebenserfahrung, ich habe mehrer Jahre in einem Sozialberuf gearbeitet und habe zuletzt eine Ausbildung zum Krisenpädagogen gemacht.

UND was ganz wichtig ist - ich hatte meine eigene, ganz grosse, lebensbedrohende Lebenskrise. Zum Glück habe ich sie überlebt - und jetzt fühle ich, dass ich etwas von meiner Erfahrung zurückgeben kann. 

Ich bin kein Wunderfuzzi - ich weiss auf die meisten Fragen auch keine funktionierenden Rezepte. Ich scheitere selber in meinem Leben an Dingen, an denen ihr auch meint zu scheitern - aber vielleicht kann ich eine Anregung für ein anderes Denken - für eine anders Sichtweise geben - weil Sichtweise - DAS ist der Schlüssel für so viele scheinbar unlösbare Situtionen. Ich erklär euch das... 

Kernstück der Krisenpädagogik ist die Krise und deren Sichtweise..  

das WAS wir sehen, liegt in unserer "Hand"..

Andere Sicht, andere Ansicht; andere Ansicht, andere Einsicht; andere Einsicht, anderes Bewusstsein; anderes Bewusstsein, anderer Sinn. Ändere du deine Sicht, und die Welt ändert ihr Gesicht.

Krisenpädagogik nach Dr. Bijan Amini ist Theorie und Praxis der Krisenbewältigung. Grundüberzeugung der Krisenpädagogik lautet: Menschen in der Krise sind NICHT krank. Sie brauchen keine Psychotherapie, sondern eine kurze lösungsorientierte Beratung.

Kernaussage 1: Wer in einer Krise steckt, erlebt ein Gefühl der Sinnlosigkeit. Viktor Frankl nennt es das Gefühl des "existenziellen Vakuums".

Kernaussage 2: Menschen in der Krise haben oft eine fixierte Selbst- und Weltwahrnehmung. Diese Sicht spiegelt ihr derzeitiges Bewusstsein wider, das die Welt als sinnlos und das eigene Selbst als wertlos wahrnimmt. Krisenpädagogische Beratung ist Arbeit am Bewusstsein und (insbesondere bei der Deutung der Träume) Zusammenarbeit mit dem Unterbewusstsein.

Ziel der krisenpädagogischen Beratung liegt darin,...

...Selbsterkenntnis und damit  Bewusstseinsentwicklung in Gang zu setzen. Sobald es gelingt, sich und die Welt anders wahrzunehmen, verändert sich auch die momentane Bewusstseinslage, und die Welt sieht nicht mehr sinnlos, das eigene Selbst nicht mehr wertlos aus.

Krisenpädagogische Beratung ist lösungsorientiert. Anstatt in der Vergangenheit zu wühlen, öffnet sie den Blick für die Möglichkeiten in der Gegenwart und erarbeitet ein neues Lebenskonzept für die Zukunft. Die Beratung ist ganzheitlich und sofort wirksam; sie integriert Körper (Ernährung), Seele (Meditation) und Geist (Sinnsuche).

Philosophischer Standpunkt der Krisenpädagogik ist Liebe als Bewusstsein der Einheit von Allen und Allem. Mahatma Gandhi nennt es "All-Liebe".



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