Julian Assange - erster öffentlicher Auftritt in London

Am Sonntag Nachmittag hat sich der Wikileaks-Mitbegründer Julian Assange zum ersten Mal seit Monaten wieder an die Öffentlichkeit gewandt. Von einem Fenster der ecuadorianischen Botschaft in London aus dankte er seinen Helfern und machte seinen Anhängern Mut.

Der erste öffentliche Auftritt von Julian Assange seit langem.
In seinem ersten öffentlichen Auftritt seit langem dankte Julian Assange explizit den Regierungen und Bevölkerungen von Ecuador und weiteren lateinamerikanischen Staaten, die sich hinter den Wikileaks-Mitbegründer und dessen Recht auf freie Meinungsäusserung gestellt hatten.

Wie jetzt bekannt wurde, hatten britische Beamte bereits versucht, über einen Notausgang in die Botschaft Ecuadors einzudringen, waren aber von bewaffneten ecuadorianischen Sicherheitskräften daran gehindert worden.

Daraufhin hatte die ecuadorianische Regierung verständlicherweise wütend reagiert und England mit "weitreichenden und schweren Konsequenzen" gedroht, sollten die Briten nochmals internationales Recht brechen und versuchen in die Botschaft Ecuadors einzudringen.

Hinter diese Drohung stellten sich inzwischen mehrere lateinamerikanische Regierungen, weitere südamerikanische Staaten werden innert Tagen folgen. Ecuador will diesen Fall sogar vor die UNO-Vollversammlung bringen, womit Grossbritannien international immer mehr unter Druck gerät.

In seiner Rede ging Julian Assange auch darauf ein und betonte nochmals, dass er seinen Kampf für Meinungsfreiheit auch weiter ausfechten werde. Es gebe viele Menschen, auch in den Regierungen der USA und Grossbritanniens, die ebenfalls für die Gerechtigkeit kämpfen. Ihnen sprach er Mut zu. 

An die Menschen vor der ecuadorianischen Botschaft und alle jene, die weltweit über ihn und Wikileaks berichten, richtete Julian Assange seinen ganz besonderen Dank. Er sei nur in Freiheit, weil die Welt zuschaue - und es die britische Regierung nicht wage, "vor den Augen aller" Unrecht zu begehen.

Die britische Regierung zeigt sich weiterhin unnachgiebig, obwohl es in Schweden selbst wegen fehlender Opfer gar keine Anklage gegen Julian Assange gibt. Den Schweden hatte Assange bereits mehrmals angeboten, sich in der ecuadorianischen Botschaft einem Verhör durch schwedische Beamte zu stellen. Schweden jedoch lehnte immer ab.




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