Greenpeace fordert Stopp von Bio-Sprit

Greenpeace unterstützt den deutschen Entwicklungsminister und fordert wegen der hohen Getreidepreise ein sofortiges AUS für den "Biosprit" E10 in Deutschland. Angesichts der weltweiten Getreideknappheit grenze es an Wahnsinn, Lebensmittel zu Sprit zu verarbeiten.


Allein in Deutschland werden jährlich etwa 1,5 Millionen Tonnen Getreide zu Ethanol hergestellt, zusätzlich wird die selbe Menge importiert.

Besonders durch die Dürren in weiten Teilen der USA sind die Vorräte an Getreide in den vergangenen Jahren drastisch geschmolzen. Lag der "Notvorrat" 2010 noch bei 175 Millionen Tonnen, so sind jetzt nur noch etwa 100 Millionen Tonnen auf Lager.

"Weltweit aber werden inzwischen 150 Millionen Tonnen Getreide jährlich zu Ethanol verarbeitet", so Greenpeace. Gäbe es also die Ethanolerzeugung nicht, wären die Getreidelager sehr gut gefüllt und es gäbe keine Knappheit.

Am Mittwoch hatte der deutsche Bundesentwicklungsminister Dirk Niebel (FDP) wegen der steigenden Agrarpreise einen sofortigen Verkaufsstopp für den Biosprit E10 an deutschen Tankstellen gefordert.

"Die Beimischungspflicht, die die rot-grüne Regierung eingeführt hatte, führt mit dazu, dass Menschen in immer mehr Teilen der Welt zu wenig Nahrung haben. Deshalb sollte man E10 jetzt aussetzen", sagte Niebel am Mittwoch dem Sender n-tv.

Wie man sich sowieso grundsätzlich die Frage stellen muss, weshalb kostbare Lebensmittel zu Sprit verarbeitet werden...

Was bringt "Biosprit" E10 wirklich? Hintergründe und Informationen bei Blogger Micha.









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