Statt in die Kirche zum Gebetomat

Wer in Berlin keine Zeit für einen Kirchenbesuch hat, kann dort sein Stossgebet in einem Gebetomaten zum Himmel schicken. Und das Ding ist auch noch multikulturell: 300 Gebete in 65 Sprachen stehen für religiöse Laufkunden bereit.

Gebetomat für das schnelle Gebet zwischendurch. Wenn man schon mal da ist ... ;o)

Was auf den ersten Blick wie ein Passbildautomat aussieht ist für Erfinder Oliver Sturm eine neue Möglichkeit, Spiritualität auszuleben. Nichts mehr mit überfüllten Kirchen oder Moscheen, oder einer verpassten Messe - sondern rein in den kleinen roten Kasten, oh sorry: Gebetomat, wo über einen Touchscreen die gewünschte Glaubensrichtung und jedes mögliche Gebet gewählt werden kann.

Sogar Geistergesänge von den Salomonen sind im Angebot, und wer das nicht so ganz versteht, dem zeigt ein Fortschrittsbalken an, wann das Gebet wieder zu Ende ist - so wird kein "Amen" mehr verpasst. 50 Cent kosten übrigens fünf Minuten dem Himmel nahe sein, egal ob dem salomonischen, christlichen oder buddhistischen.

Zu finden ist der Gebetomat unter anderem in den Sophiensälen in Berlin - und inzwischen auch an weiteren Standorten in ganz Deutschland. Aber mal ehrlich, ob das bei uns so gut ankommt?

Das fragt sich auch der Erfinder, der, unter uns gesagt, diese Teile eher in Japan sieht, wo die Menschen ein sehr entspanntes Verhältnis zu Automaten haben. Vielleicht würde es aber auch helfen, wenn Oliver Sturm selbst mal die eine oder andere 50 Cent Münze riskiert ... ;o)






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