Das Geisterschiff Marlbourough

In seinem Buch "Geisterschiffe", einer Sammlung von Seegeschichten, beschreibt Vincent Gaddis ein richtig gruseliges Beispiel für ein schwimmendes Totenhaus. Er berichtet über die Marlbourough, die jahrelang mit Mann und Maus als verschollen galt - und plötzlich wieder auftauchte.

Die Malbourough in besseren Zeiten...
Im Sommer 1913 sichtete das britische Schiff "Johnson" einen Segler, der vor der Küste von Chile trieb. Als sie näher kamen, konnten sie sehen, dass Maste und Segel von Grünspan überzogen waren. Am Bug war, obwohl stark verblasst, noch der Name "Marlbourough" zu lesen. 

Die Deckaufbauten waren so verwittert, dass sie zusammenbrachen, als sich ein Untersuchungstrupp seinen Weg hindurch bahnen wollte. Ein Skelett fand man unter der Ruderpinne, sechs weitere auf der Brücke und noch dreizehn im Schiff verstreut. 

Später stellte man fest, dass die "Marlbourough" zuletzt Lyttleton in Neuseeland mit einer Ladung Wolle und gefrorenem Hammelfleisch verlassen hatte - in Richtung London und dreiundzwanzig Jahre früher, nämlich am 11. Januar 1890!

Es waren auch mehrere Passagiere an Bord gewesen, darunter eine Frau. Man hatte nichts mehr von dem Schiff gehört, seit es auf dem regulären Kurs die Magellanstrasse passiert hatte. 

Was war geschehen? Wo war dieses Schiff fast ein Vierteljahrhundert gewesen, so dass man es nicht entdecken konnte? Dieses Geheimnis kennt wohl nur der Wind...

Du denkst, Geisterschiffe sind nur ein Märchen und es hat sie nie gegeben - und schon gar nicht heute? In den kommenden Tagen erzähl ich dir die eine oder andere Geschichte über "moderene" Geisterschiffe - wie jene der Jian Seng aus dem Jahre 2006!









Instagram

Written by Blogger: (click picture for more info and stats)













0 Kommentare, Tipps & News von LeserInnen:

Danke für eure Kommentare. Und dafür, dass ihr fair und mit Respekt anderen Meinungen gegenüber diskutiert.

Euer HotNewsBlog-Team

Meist geklickt