Gefürchtet. Israels Geheimdienst Mossad

Als Israel im Mai 1948 gegründet wurde, sah er sich nicht als Staat wie jeder andere. Israel befand sich von Anfang an in einer Art Kriegszustand. Es fühlte sich bedroht und hatte nur ein Ziel. Nie wieder sollte es passieren, dass sein Volk wie Lämmer zur Schlachtbank geführt und vernichtet werden sollte. Hier begann die Geschichte des wohl am meisten gefürchteten Geheimdienstes der Welt - des Mossad.

Vom Mossad aufgespürt und seiner gerechten Strafe zugeführt. Nazi Adolf Eichmann.

Und kein Geheimdienst der Welt ist geheimnisvoller. Übersetzt heisst Mossad „Institut für Nachrichten und Spezialoperationen“. Und: Mossad existiert formal überhaupt nicht.

Niemals gelangt irgendetwas an die Öffentlichkeit, kein Name, keine Finanzen und selbst der Regierungschef erfährt (zumindest offiziell) von Aktionen manchmal erst im Nachhinein. Es besteht absolute Geheimhaltung.

Der Mossad benutzte als erster für Nachrichtendienste "Elektronengehirne" und speichert jedes – auch das kleinste – Detail über arabische Terroristen. Doch sein wirklicher Vorteil gegenüber all den anderen Geheimdiensten liegt im Bereich der Ausbildung, der „Humint“, und im Menschenmaterial, den Agenten.

Eigentlich wurde diese Organisation bereits schon 1937 gegründet, um auch mit sicherheits- und geheimdienstlichen Methoden die Überführung europäischer Juden nach Palästina zu unterstützen. Der heutige Mossad entstand im April 1951, unter dem damaligen Premierminister David Ben Gurion.

Der Hauptsitz befindet sich in Tel Aviv und besteht aus etwa 1200 Mitarbeiter. Über menschliche Quellen beschafft man sich alle wichtigen Informationen besonders aus arabischen Staaten, aber auch aus der ganzen Welt. 

Der Mossad arbeitet mit Mitteln der Sabotage, verdeckter und psychologischer Kriegsführung und auch mit Tötungskommandos. Dies belegen einige wenige Fälle, die in den letzten Jahrzehnten bekannt geworden sind. Für solche Operationen besteht eine Spezialeinheit: die „Metsada“.

Mossad war auch verantwortlich, dass der Kriegsverbrecher Adolf Eichmann in Argentinien aufgespürt und durch eine spektakuläre Kommandoaktion nach Israel verbracht wurde. Nach einem Aufsehen erregenden Prozess wurde er schliesslich zum Tode verurteilt und in der Nacht zum 1. Juni 1962 gehängt. 

Auch die überlebenden Terroristen von München 1972, die bei der Olympiade elf israelische Sportler ermordet hatten, wurden aufgespürt und bis auf einen getötet. Das sind nur einige von ganz wenigen, deren Fälle bekannt werden. 

So brutal der Mossad zum Teil auch vorzugehen scheint, kann man dem Geheimdienst nicht in Abrede stellen, dass er auch schon vieles erreicht hat, wo andere Staaten total versagt haben. Doch wie immer gilt: Jedes Ding hat zwei Seiten und man kann über alles verschiedene Ansichten haben.




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