Jeane Dixon – die grösste Seherin ihrer Zeit

Sie war eine der bekanntesten Wahrsagerinnen des 20. Jahrhunderts und viele ihrer Voraussagen wurden zur schrecklichen Wahrheit: Jeane Dixon. Präsidenten wollten ihre Meinung wissen, und sie war es, die das Attentat auf John F. Kennedy vorhergesehen hatte. Doch wer war diese Jeane Dixon, die als grösste Seherin ihrer Zeit galt?

Sie traf so oft "ins Schwarze", dass es kein Zufall mehr sein konnte. Jeane Dixon.

Jeane Dixon wurde am 5. Januar 1904 in Medford, Bundesstaat Wisconsin geboren und starb am 26. Januar 1997 in Washington. Sie war eine sehr fromme Frau, die jeden Morgen in die Kirche ging. Ihre volkstümliche Zeitungskolumne „Jeane Dixons Horoskop“ erschien in mehr als 300 Zeitungen in den USA und wurde schätzungsweise von etwa 6 Millionen Lesern jeden Tag gelesen. 

Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges, im Jahre 1944 wurde Jeane Dixon vom damaligen Präsident Roosevelt zu sich ins Weisse Haus gebeten. Er wollte wissen, wie viel Zeit ihm noch bliebe, „seine Sendung für das Menschengeschlecht“ zu Ende zu bringen. 

Jeane Dixon blickte den alternden Präsidenten aufmerksam an und fragte ihn dann, ob er wirklich die Wahrheit wissen wolle. Er versicherte ihr, dass es ihm um nichts anderes ginge. So gab sie ihm eine klare Antwort: „Sie haben nur noch sechs Monate zu leben.“ Roosevelt starb tatsächlich am 12. April 1945. 

Und auch mit weiteren Vorhersagen traf Jeane Dixon ins Schwarze. So erzählte sie einem indischen Militärattaché in Washington, dass sein Land am 2. Juni 1947 geteilt würde. Und Winston Churchill hat sie mit ihrer Weissagung bei einer Party in Washington Anfang 1945 sehr verärgert, als sie ihm sagte, dass er die kommenden Wahlen verlieren würde. 

Er protestierte vehement mit den Worten: „Das englische Volk wird mich niemals fallen lassen!“ Aber im Juli des Jahres wurde er geschlagen und als Premierminister abgesetzt. 

Dixon sah den Tod des UN-Sekretärs Dag Hammerskjöld und Mahatma Gandhis voraus, den Tod von Marilyn Monroe, den Start der sowjetischen Raumfähre Sputnik I und die Explosion, die drei jungen Astronauten den Tod brachte und im Jahre 1967 eine Apollo-Rakete auf Cap Kennedy zerstörte. 

Eine ihrer berühmtesten Voraussagen war wohl die Ermordung von Präsident John F. Kennedy. Eine weitere die von Martin Luther King, wo sie voraussagte dass er Washington bei seinem Marsch nie erreichen würde. „Man wird ihm ins Genick schiessen! Zuerst wird man ihn erschiessen und Robert Kennedy wird der nächste sein!“ 

Eigenartigerweise machte sie diese Aussage von der Ermordung Robert Kennedys im Ambassador Hotel, dem gleichen Hotel, das später zum Ort des Mordes wurde. 

Natürlich hat sich auch Jeane Dixon manchmal geirrt, wie zum Beispiel als sie voraussagte, dass China 1958 einen neuen Weltkrieg heraufbeschwören würde. Diesen Irrtum erklärte sie mit der Tatsache, dass sie nur ein „Kanal für die Kommunikation“ sei und sich bei der korrekten Interpretation geirrt habe, obwohl sie die richtigen Symbole sah. 

Nichts desto trotz, kann man Jeane Dixon wohl nicht absprechen, dass sie eine der grössten Seherinnen ihrer Zeit war und diese Gabe mit der Ernsthaftigkeit und Ehrlichkeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten ausübte - auch wenn es keine wissenschaftlich fundierte Erklärung für ihre Fähigkeiten gab und gibt. 

Aber besteht unsere Welt nicht aus viel mehr als purer Wissenschaft?









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