„O’zapft is“ auf dem grössten Volksfest der Welt

Bald ist es wieder soweit und es erschallt der Ruf „O’zapft is“! Vom 22. September bis 7. Oktober dauert das Oktoberfest 2012 in München - das grösste Volksfest der Welt!

Für die meisten Männer das einzige, woran sie sich erinnern ... ;o)

Seit 1810 wird dieses auf der Theresienwiese in der Bayerischen Hauptstadt München gefeiert und Jahr für Jahr von Millionen Menschen besucht. Letztes Jahr waren es sogar sieben Millionen. 

Für dieses Fest brauen die Münchner Brauereien ein spezielles Bier mit mehr Stammwürze und damit auch mit höherem Alkoholgehalt, etwa 6 bis 7 Prozent: das so genannte Wiesn-Märzen

Jo mei, und iatz möchte i eu halt a wengal vom Oktoberfescht erzähln 

und wenn sich dabei so einige komische Wörter eischleicha, werd i versuacha, es eu am Schluss zu übersetzen: 

A mords Gaudi isch es schon, das Oktoberfest, aber so manche Leut verstehen darunter ein reines Besäufnis, und so liegen halt dann so einige Bierleichen oft schon relativ früh unter den Tischen und die Sanitäter haben so ihre liebe Mühe. Für so manches „Grossmaul“ endet dieses Fest mit Magenauspumpen im Spital. 

Aber na, des mein i iatz net mit der Gaudi, da mein ich das Zusammensitzen, das „Sich Kennenlernen“ und es wirklich lustig haben. Denn endlich haben es auch die Veranstalter eingesehen, dass man eigentlich wieder zum Kernpunkt zurückgehen sollte, wie das Oktoberfest eigentlich einst gemeint war: 

Zu einem Familienfest und es scheint, dass es zum Teil auch gelungen ist. Man hat wieder viel mehr für die Eltern mit ihren Kindern auf die Beine gestellt, so dass es zu einem schönen Erlebnis werden kann. 

Freilich werden von den Mannsbilder die Augen immer grösser, wenn dann so a fesches Dirndl im genau so feschen Dirndlkleid mit genug „Holz vor der Hütt’n“ ihnen a Mass Bier schwungvoll hinstellt und sie mit stiller Bewunderung staunen, wie viele Mass so a Madl auf einmal tragen kann. 


Wobei die „Madln“ vielfach schon sehr „kräftige Weibsbilder“ sind, das sei hiermit festgehalten! Doch a Gaudi isch es alleweil, wenn dann die ausländischen Besucher – besonders die Briten sind da einmalig – mit ihren dünnen langen weissen Storchenbeine unbedingt „a Lederne“ anhaben müssen und die zaundürre Begleiterin „mit hinten und vorne nix“ a fesches Dirndl. 

Das passt halt überhaupt nicht! Denn in a Dirndl gehört a Dirndl, wo öppes dran isch! Doch davon lassen sich halt gewisse Leute gar nicht abbringen und so manche „Lady“ schmolz schon dahin, wenn ihr a richtiges gstandenes Mannsbild den Hof machte! 

„How wonderful and very nice, war dann die schmachtende Antwort. Doch hat sich schon bei vielen nach neun Monaten das „wonderful“ ausgehaucht. Na ja, man soll doch wirklich kein Urteil fällen und auch nicht verallgemeinern, „eifach a Hetz“ muss sein und die meisten amüsieren sich ja wirklich hervorragend. 

Die kulinarischen Genüsse tragen sicher auch viel dazu bei, dass man sich rundum „sauwohl“ fühlt und da gibt es wirklich genug Auswahl: Es gibt Spanferkel, Schinkenbraten, Brathendl mit Kartoffelsalat, Würste in allen Variationen, oder den würzigen Kraut- oder Radisalat, ein absoluter Kracher, und wer gerne Fische hat, die können sich bei den Steckerlfischen gütlich tun. 

Aber ein absolutes Muss ist der deftige „Obatzda“, eine Käsespezialität mit Butter, Camembert, Zwiebel, Bier, Sahne oder Milch, Pfeffer, Paprikapulver, Kümmel, Schnittlauchröllchen und dazu dürfen natürlich die obligatorischen ofenfrischen Brezn nicht fehlen. 

Eigentlich war einmal gedacht, dieses Fest für das Volk zu machen, denn wie schon erwähnt, es ist ein „Volksfest“! Doch natürlich erscheint viel Prominenz aus Politik, Sport und auch so mancher "Möchte-Gern" ist zu sehen. Gehört aber auch dazu :)

Und nun zum quasi besseren Verständnis für Oktoberfest-Neulinge ;o)

Dirndl bedeutet zweierlei: ein Dirndl ist ein fesches Gewand mit einer Bluse und Schürze und ebenso aber ein Mädchen, zu dem man in den Alpenländern auch „Madl“ sagt. 

Holz vor der Hüttn bedeutet, dass eben das Dirndl oder Madl in der Oberweite gut bestückt ist, was ja den Herren der Schöpfung sicher nicht missfällt. „A Lederne“ das ist eine Lederhose, aber da sollten die Herren schon „ghörige Wadln“ haben und nicht dünne Stelzen! 

Und „a gstandenes Mannsbild“, na ja, das ist ein richtiger Kerl oder was man so darunter versteht, a richtiger Naturbursch halt, was allerdings noch nichts über seinen Charakter aussagt!

„A Gaudi" sowie Hetz = Spass haben.- das glaub ich versteht jeder :o) Mehr Infos findest du auch auf der offiziellen Homepage des Münchner Oktoberfests 2012




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