Sophie Rosentreter. Von MTV zu Filmen für Demenzkranke

Wenn ihr vor zu MTV-Zeiten jemand erzählt hätte, was sie eines Tages machen würde – Sophie Rosentreter hätte kein Wort geglaubt. Denn heute produziert die 36jährige ehemalige MTV-Moderatorin Spezialfilme für demenzkranke Menschen. Und erzielt verblüffende Erfolge damit. 

Produziert heute Spezialfilme für Demenzkranke. Sophie Rosentreter

Die Filme der Sophie Rosentreter sind genau auf die Befürfnisse der an Demenz erkrankten Menschen abgestimmt. Lange Einstellungen, eine reduzierte Handlung und viele emotionale Momente – wie zum Beispiel das Streicheln eines Welpen, vorbeifliegende Wolkenformationen oder Familienausflüge.

„Dadurch“, so erklärt uns Sophie Rosentreter, „werden quasi Türen in die Vergangenheit aufgestossen – bei den Menschen werden Erlebnisse und Gefühle wieder wachgerufen“.

Folge: Die demenzkranken Menschen wirken in vielen Fällen entspannter, ruhiger und ausgeglichener. Ergebnisse, von denen so mancher Arzt mit seinen diversen Chemiebomben nur träumen kann.

Für die Erstellung der Filme arbeitet Sophie Rosentreter mit Wissenschaftlern, erfahrenen Pflegern und auch Angehörigen von Demenzkranken zusammen. Die 36jährige organisiert inzwischen auch Workshops und hat ein Buch über den Umgang mit Demenzkranken geschrieben. 

Warum sie sich derart für Demenzkranke einsetzt? Ursache ist eine sehr persönliche Erfahrung – ihre Oma Ilse, die 2009 verstarb, hatte 9 lange Jahre unter Demenz gelitten.

Nach ihrer Oma benennt Sophie Rosentreter auch das Filmprojekt: „Ilses weite Welt“.









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