Wo Dracula immer noch lebt

Im Jahre 2004 erschienen Polizeibeamte in einem kleinen Dorf namens Marotinu in Rumänien, um ein Grab zu öffnen. Es offenbarte sich ihnen ein grausiger Fund. Der Tote darin war im Brustbereich längs und quer aufgeschnitten worden und das Herz war herausgerissen. Das Messer lag noch daneben im Sarg. Kein Einheimischer wagte sich an das Grab - denn der Tote wurde für eine Art Dracula gehalten!

In manchen Ländern "lebt" Dracula immer noch...


Zuvor hatte eine junge Frau im besagten Dorf steif und fest behauptet, dass sie von jenem Toten jede Nacht heimgesucht und bei lebendigem Leib zerfressen würde. Sie war voller Verzweiflung und meinte, dieser "Dracula" werde sie bald eines grausamen Todes sterben lassen. 

Das kam einem Hirten zu Ohren, der die junge Frau aufsuchte. Er beschloss ihr zu helfen und machte sich mit zwei „tapferen“ Verwandten der Frau auf zum Friedhof. Dort gruben sie den Sarg aus, verstümmelten die Leiche, spiessten das Herz auf einer Heugabel auf und verbrannten es. 

Die Asche vermischten sie mit Wasser, welches sie der jungen Frau zu trinken gaben. Danach, so versichert sie inzwischen, wurde sie nie mehr von diesem Toten heimgesucht...

Dieser Fall hatte noch ein gerichtliches Nachspiel. Der Hirte wurde zu einer Geldstrafe verurteilt, die die junge Frau bezahlte, da sie felsenfest überzeugt war, der Hirte hätte ihr das Leben gerettet. 

Übrigens, eine andere ganz aktuelle Geschichte dazu. Einige Kilometer von Marotinu entfernt lebt eine alte Frau, die ebenfalls behauptet, immer noch von ihrem verstorbenen Mann besucht zu werden. Er stünde vor dem Fenster ihres Hauses und dies Nacht für Nacht.  

Da er Selbstmord begangen hatte, ist sie überzeugt, dass er darum keine Ruhe fände. Doch im Gegensatz zu der jungen Frau hat sie sich bisher geweigert, dem Toten das Herz herauszureissen oder  pfählen zu lassen. Sie besucht das Grab jeden Tag und legt Blumen nieder. 

Vielleicht, so hofft sie, findet er doch noch Frieden...









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